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Grüne Internationalität

Wenn sich vom 27. bis 30. Januar die Tore der Messe Essen zur Internationalen Pflanzenmesse IPM öffnen, erwartet die Messeleitung die bisher größte Auslandsbeteiligung an Ausstellern und Besuchern
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In einer Mitteilung der Messe Essen GmbH heißt es, dass 1.350 Aussteller aus 40 Ländern die weltweite Leitfunktion der IPM bestätigen und sie als Wachstumsmotor positive Impulse für die gesamte grüne Branche setzen lässt. Weiter heißt es, dass die IPM 2005 eine überdurchschnittliche Zunahme der Ausstelleranmeldungen aus dem Ausland aufweist. Besondere Akzente setzen Länder der EU-Osterweiterung, wie Polen, Tschechien und Slowenien. Erstmals dabei sind Finnland und Mexiko, während die Beteiligung von Firmen aus Holland, England, Ungarn, Frankreich, Dänemark, Italien, Spanien, USA und Brasilien schon fast als traditionell zu bezeichnen ist. Als zentrales Thema der nächsten IPM wird daher auch die Erschließung neuer Märkte angegeben. So findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sowie dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) erstmals das Internationale Gartenbau-Forum Osteuropa statt. „Zielsetzung ist es, eine Plattform zum Dialog für Entscheidungsträger des Internationalen Gartenbaues zu schaffen und den Warenaustausch zu fördern“, so Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen GmbH, auf einer Fachpressekonferenz im Oktober. Eingeladen sind Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Organisationen und Ministerien aus den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten und Russland.
Vor Pressevertretern aus dem In- und Ausland wurde das Konzept der IPM 2005 vorgestellt.
Es ist aber auch die generelle Entwicklung der IPM, die den Verantwortlichen der Messe Essen Freude bereitet: „Wir machen positive Stimmung und werden mit der IPM 2005 die Konjunktur ankurbeln können“, frohlockte Egon Gallinis weiter. Über 100 Aussteller seien zur IPM 2005 neu dabei und der Auslandsanteil ist auf über 50 Prozent gestiegen (2004: 46 Prozent). Schaut man auf die Sortimente, so ist der Zuwachs bei den Ausstellern von lebendem Grün zu sehen, während die Technik unterm Strich stabil bleibt, jedoch mit neuen Ausstellern für zum Beispiel Solaranlagen für Gewächshäuser.
Doch man hat es bereits im letzten Jahr gesehen: Die IPM könnte – nicht zuletzt durch das „Kölner Vakuum“ – stärker expandieren, wäre der Platz für neue Aussteller bzw. größere Stände bestehender Aussteller vorhanden. Dies jedoch ist platzmäßig am Standort in Essen nicht mehr möglich. Einzig durch die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der Galeria, die sich dann mit 250 m Gesamtlänge von der Halle 3 kommend zwischen den Hallen 2 und 4 hindurch erstreckt und bis an…
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