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Feste Feiern in Baumärkten

Eine BBE-Untersuchung zeigt: Bau- und Gartenmärkte hinken bei den Umsätzen mit Fest-Produkten teilweise noch weit hinterher

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Bau- und Gartenmärkte haben einen großen Nachholbedarf, was Umsätze mit Fest- und Eventartikel angeht. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Marktstudie „Events, Feste und Feiern in Deutschland“, die die BBE-Unternehmensberatung im Auftrag der Messe Frankfurt durchgeführt hat. Gefragt nach dem Anteil am Jahresumsatz haben Festprodukte bei den Gartencentern einen Anteil von 17 Prozent, bei den Baumärkten von sieben Prozent. Der Mittelwert aller untersuchten Branchen liegt dagegen bei 18,75 Prozent.
Dabei beträgt der jährliche Umsatz mit Deko-, Party- und Festartikeln in Deutschland immerhin rund 4,84 Mrd. €. Hinzu kommt rund eine halbe Mrd. € von Deko-Klein-umsätzen durch Gäste und Gastgeschenke. Den größten Anteil an diesem Umsatz haben Familienfeste mit rund 3,7 Mrd. € (76,3 Prozent), gefolgt von Weihnachten/Advent (405 Mio. €, 8,4 Prozent) sowie Karneval/Fasching (335 Mio. €, 6,9 Prozent). Die drei wichtigsten Events sind nach der BBE-Marktstudie bei den deutschen Baumärkten Weihnachten (90 Prozent), Ostern (57 Prozent) und Sylvester (48 Prozent). Auf dem vierten Platz folgen Sommer- und Gartenfeste (24 Prozent). Bei den Gartencentern liegen auch Weihnachten (86 Prozent) und Ostern (76 Prozent) vorne, dann folgen allerdings schon Muttertag (43 Prozent) und Valentinstag (24 Prozent).
Saisonal führen Baumärkte am häufigsten aus dem Festprodukte-Sortiment Weihnachtsschmuck und Lichterketten (je 98 Prozent), gefolgt von Kerzen und Outdoor-Dekoration (je 93 Prozent), Servietten/Tischdecken (91 Prozent) sowie Schleifen, Bänder und Feuerwerk (je 89 Prozent). Bei den Gartencentern führen Weihnachtsschmuck und Osterschmuck die Liste an (je 97 Prozent), gefolgt von Halloween-Artikeln (95 Prozent) und Kerzen (89 Prozent).
Ganz besonders vermarktet werden, so das Umfrageergebnis, bei den Baumärkten Weihnachten/Advent und gleichermaßen Sylvester, bei den Gartencentern Weihnachten gefolgt von Ostern und Muttertag. Nach Ostern und Weihnachten, so die BBE-Untersuchung, sei Halloween „für den Handel so etwas wie die dritte Saison“ geworden. Wurden 1995 im Handel beispielsweise mit Halloween-Produkten noch zehn Mio. € Umsatz erwirtschaftet, so waren dies 2002 bereits rund 180 Mio. €, für 2003 wird mit einem Umsatz von rund 220 Mio. € gerechnet. 2002 wurden allein Halloween-Kürbisse im Wert von 1,2 Mio. € verkauft.
Welche Fest-Produkte führen die Unternehmen?(pdf-Datei zum Herunterladen)
Welches sind die drei wichtigsten Events für Ihr Unternehmen?(pdf-Datei zum Herunterladen)
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