diy plus

Stolz auf die eigene Leistung

Teil 2 der Baumarktkundenstudie. Dieses Mal geht es um den Verbraucher selbst, um seine Einstellung zum Heimwerken.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Abonnement Print & Online
Angebot zum Kennenlernen
Direkt weiterlesen
Download: Stolz auf die eigene Leistung (PDF-Datei) Ein wesentliches Ziel der von Konzept & Markt und dem Dähne Verlag durchgeführten Studie ist es, qualitative Merkmale der Zielgruppe „Baumarktkunde“ offen zu legen, seine Einstellungen und Wünsche kennen zu lernen. Anhand von Abfragen zu Einstellungen gegenüber dem Heimwerken im Allgemeinen, zur Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten in diesem Bereich, zu Erwartungen gegenüber den Handelsunternehmen kommt man diesem Ziel näher. So zeigt sich, dass über 60 Prozent der Befragten hohe Zustimmung äußern zur Aussage „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, wenn ich sagen kann, das habe ich selbst gemacht“. Jeweils gut die Hälfte der Baumarktkunden achtet bei ihren Einkäufen „auf die günstigen Preise“ oder sieht im Heimwerken eine Möglichkeit „Geld zu sparen“. Die geringsten Anteile mit hoher Zustimmung entfallen auf die Aussagen „Die Eigenmarken der Bau- und Heimwerkermärkte sind qualitativ genau so gut wie Markenartikel“, „Es gefällt mir, dass Baumärkte immer mehr zu Wohnmärkten werden“ und „Es gibt fast nichts, was ich nicht selbst machen oder reparieren kann“. Generell lässt sich feststellen, dass die Einstellung zum Heimwerken nicht so hoch ist, wie man es erwartet hätte. Gibt es Gruppen von Befragten, die sich in ihren Ansichten und Meinungen zum Thema Heimwerken ähneln? Eine Beschreibung der Kunden einzig und allein anhand soziodemographischer Merkmale ist in der heutigen Zeit nicht mehr ausreichend. Mit Hilfe einer Clusteranalyse konnte ermittelt werden, dass es insgesamt fünf unterschiedliche Typen von Bau- und Heimwerkermarkt-Kunden gibt. Die mit Abstand größte Gruppe sind die „servicesuchenden Verschönerer“ (51 Prozent). Diese Gruppe legt durchaus gerne selbst Hand an, macht aber aus Mangel an Zeit oder geeignetem Werkzeug doch eher wenig selbst. Man ist interessiert an Gestaltungs- und Dekorationsvorschlägen und erwartet vom Baumarktpersonal kompetente Beratung. Etwa jeder fünfte Kunde eines Baumarktes kann den „qualitätsbewussten Heimwerkerprofis“ zugerechnet werden. Diese Menschen haben das Heimwerken zu ihrem Hobby gemacht und investieren entsprechend Zeit dafür. Antrieb ist für sie der Stolz auf die eigene Leistung. Bei der Qualität der Produkte, die sie verwenden, machen sie keine Abstriche. Trotzdem ist man der Gelegenheit, beim Einkauf ein Schnäppchen zu machen, nicht abgeneigt. Fast genau so groß ist die Gruppe „sparorientierte Kleinwerker“. Deren Antrieb ist es in erster…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch