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Mit Ideenmanagement in Richtung Zukunft

Um die Unternehmensentwicklung langfristig zu sichern, setzt Vormann unter anderem auf das sogenannte Ideenmanagement. Damit will man dauerhaft auch bei der Produkt- und Sortimentsentwicklung die Nase vorn behalten.
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Download: Mit Ideenmanagement in Richtung Zukunft (PDF-Datei) Ursprünglich hat sich das Unternehmen August Vormann ganz auf die Herstellung und den Vertrieb von Stanzartikeln aus Metallen konzentriert. Doch in den vergangenen Jahren wurde zusätzlich das Sortiment um einige Bausteine ergänzt. Beispiele sind Handlauf- und Geländersysteme, Ketten, Seile und Schläuche, sowie Universalhaken, Holz- und Glasablagen, aber auch Regalsysteme und Konsolen. Gerade beim letztgenannten Bereich handelt es sich um eine Sparte, die immer wichtiger geworden ist und in der das Unternehmen viele Patente, Gebrauchs- und Geschmacksmuster angemeldet hat. Das gilt auch für die neuen Systemkonsolen. „Dabei handelt es sich um den ersten Wandträger, der zwei Böden aufnehmen kann“, beschreibt Geschäftsführer Ulf Günther das Produkt. Dabei kann das System zu einer kompletten Regalwand ausgebaut und mit speziellen Elementen für Bücher, DVDs und CDs kombiniert werden. Mit den Regalsystemen insgesamt generiert Vormann immerhin rund 15 Prozent seines Umsatzes. Weiter zählen Verbindungselemente zum Sortiment wie Scharniere, Beschläge, Winkel und Verbinder sowie Holzverbinder. Insgesamt umfasst das Produktprogramm rund 4.500 Artikel. An der hohen Fertigungstiefe und dem hohen Fertigungsanteil an den gebotenen Produkten „Made in Germany“ will man auch künftig festhalten. Gleichzeitig soll mit Blick auf die Anforderungen einzelner Vertriebslinien das Programm weiter ausgebaut und um Ergänzungssortimente erweitert werden. „Darin sehen wir eine der wichtigsten Aufgaben für die kommenden Jahre“, so Geschäftsführer Ulf Günther. Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema ist die Logistik. Diese findet sich bisher in Ennepetal. Noch. Denn dort, in der Weichselstraße, stößt man nach immer wieder erfolgten Erweiterungen inzwischen an klare Grenzen. Deshalb hat man sich bei Vormann entschlossen komplett neu zu bauen und ist derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück in der Umgebung. Ein Unterfangen, das sich allerdings als nicht ganz einfach erweist, weiß Geschäftsführer Günther. „Wir wollen die Kompetenz Logistik unbedingt in den eigenen Händen behalten“, so Günther. Die Option auf einen Dienstleister auszuweichen werde deshalb nur im absoluten Notfall gezogen. Mit der neuen Logistik will man vor allem den gewachsenen Anforderungen des Handels an Lieferzuverlässigkeit (derzeit bei rund 98 Prozent) und Lieferzeiten gerecht bleiben. Vormann ist ein Traditionsunternehmen mit tiefen Wurzeln…
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