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Kuno legt die Karten offen Die Anzahl von Kreditkartenbetrugsfällen beim Lastschriftverfahren (Debitkarte plus Unterschrift) ist 2008 um fast 25 Prozent zurückgegangen. Der Polizei wurden 21.820 Fälle gemeldet. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) führt den Rückgang auf das Warnsystem Kuno zurück, das vom Einzelhandel gemeinsam mit der Polizei 2005 eingerichtet wurde. Bei dieser zentralen Sperrdatei werden gestohlene Karten registriert. Nach jährlich zweistelligen Rückgängen seit der Einführung liegt das Niveau noch unter dem als sicherer geltenden EC-Cash-Verfahren mit Karte und PIN. Jedes Jahr wird an den Kassen des Einzelhandels mehr als eine Mrd. Mal per Kreditkarte bezahlt. Fast 70 Prozent sind online Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind inzwischen online. Der (N)onliner Atlas 2009, eine Studie von TNS Infratest im Auftrag der Initiative D 21 herausgegeben wird, gibt die Quote der Internetnutzer mit 69,1 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren an. Das sind vier Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Bei den Altersgruppen haben die 60- bis 69-Jährigen mit einem Plus von 6,9 Prozentpunkten auf 48,5 Prozent den größten Zuwachs zu verzeichnen. Von den unter 50-Jährigen sind durchweg mehr als 80 Prozent online. Nach wie vor nicht erreicht wird die Generation 70 plus mit einem Onliner-Anteil von weniger als 20 Prozent. Unterrepräsentiert sind auch Menschen mit formal einfachem Bildungshintergrund und mit geringem Einkommen. In beiden Bevölkerungsgruppen wächst die Online-Quote allerdings überdurchschnittlich. So ist der Onliner-Anteil von Personen in Haushalten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.000 € um 6,1 Prozentpunkte auf 47 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Personen in Haushalten mit mehr als 3.000 € Monatseinkommen sind zu 89,4 Prozent Internetnutzer. „Mulmiges Gefühl“ In einem online veröffentlichten Artikel beschäftigt sich das E-Commerce-Center Handel, Köln, mit den Aktivitäten deutscher Baumarktbetreiber im Internet. Außer der Hagebau, die über ihr Joint Venture mit Otto in den Online-Handel eingestiegen ist, nutzen die DIY-Händler ihre Internetauftritte lediglich als zusätzliches Marketinginstrument, nicht jedoch als Vertriebskanal. Der Autor vermutet, die Baumärkte würden „das mulmige Gefühl nicht los, dass ihnen hier ein Geschäft entgeht“. Grund für die Zurückhaltung der Baumarktbetreiber sei, dass sie ihre Produkte für den Versandhandel als eher ungeeignet…
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