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Zu guter Letzt Der Baumarkt sei, so meint auf jeden Fall die FAZ in einem Bericht, ein magischer Ort. Mit seinen Schrauben und Dübeln, seinen Sägen und Bohrmaschinen verspreche er Trost in schwerer Zeit. Seine Botschaft an die Besucher sei: Du kannst Dinge reparieren und kitten und neu gestalten. Du kannst dein Leben selbst in die Hand nehmen, du kannst es verschönern, begrünen und es wetterfest machen – keine Schuldenkrise wird dich daran hindern ... Wer das Heilsversprechen auf „20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung“ reduziere, zeige, dass er nicht verstanden habe worum es geht. Statt Hilfe zu bekommen, seien Praktiker-Kunden lange mit Mikrowellen und Navigationsgeräten belästigt worden. Frei nach dem Motto: Wenn du schon hier bist, nimm auch das noch mit. Frei nach Tucholsky könnte man entgegnen, die Kunden verstehen das meiste zwar nicht, aber sie fühlen das meiste richtig. Und sie blieben weg. Praktiker sei ein entseeltes Unternehmen aus der Deal-Maker-Zeit. Zusammengeschustert vom Einzelhandelskonzern Metro, um es an der Börse zu verkaufen. Download: Zu guter Letzt (PDF-Datei)
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