diy plus

Kompass durch den Datendschungel

LED-Lampen ersetzen immer öfter konventionelle Glühlampen und Kompaktleuchtstofflampen (CFL) im Bereich privater und gewerblicher Beleuchtung. Dabei geben vielfältige technische Daten Auskunft über Lampenleistung und Lebensdauer.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Eine typische Lampen-Spezifikation umfasst eine ganze Reihe an Parametern: Leistungsdaten, vergleichbare Glühlampenleistung, Energieeinsparung gegenüber vergleichbaren Glühlampen, die Betriebsspannung und Frequenz der LED-Lampe, die abgegebene Lichtfarbe, Farbwiedergabeindex (CRI), Lichtstrom, operative Lebensdauer und Anschluss-Typ. Die Daten sollten auch angeben, ob die Lampe dimmbar ist und im Falle der gerichteten Lampen sollten auch Lichtstärke und Abstrahlwinkel angegeben werden. Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die Menge an verbrauchtem Strom, wenn die Lampe mit voller Leistung, also ohne Dimmer in Betrieb ist. Sind die Lampen dimmbar, so bezieht sich diese meist auf einen Standarddimmer, der zuvor mit Glühlampen verwendet wurde. Allerdings wird erwartet, dass spezielle Dimmer für LED-Lampen, die effizienter und genauer arbeiten, in Zukunft eine größere Verbreitung finden. Die EU-Norm 244 definiert den Leistungswert von LED-Lampen im Verhältnis zu klassischen Glühlampen. Das Verhältnis zwischen der Leistung einer LED-Lampe und einer gleichwertigen Glühlampe variiert aber, und sollte deshalb nur als grobe Orientierung angesehen werden. Meist wird die Glühlampen-Leistung realistisch mit einem 3,5- bis fünffachen Wert der LED-Lampenleistung angegeben. Deutlich höhere Angaben sollte mit einer gewissen Skepsis begegnet werden. Im Hinblick auf Energieeffizienz bieten die besten LED-Lampen heute Einsparungen von bis zu 75 Prozent im Vergleich zu normalen Glühlampen. Der genaue Wert hängt von den Betriebsbedingungen, einschließlich der Umgebungstemperatur ab, und davon, ob ein Dimmer eingesetzt wird. Wenn die Lampen nicht mit voller Nennleistung verwendet werden, ist die Effizienz der Treiberschaltung verringert. Die Lichtfarbe definiert die Farbtemperatur des Lichts und wird in Kelvin angegeben. Etwas irreführend ist, dass eine hohe Farbtemperatur (ca. 5.000 Kelvin oder mehr) als kaltweiß eingestuft wird, weil sie bläulich-weiß schimmert, während niedrige Farbtemperaturen (2.700 bis 3.000 Kelvin) als warmweiß gelten, da ihr Licht gelblich bis rot erscheint. Helles Sonnenlicht um die Mittagszeit, entspricht einer Farbtemperatur von ca. 5.500 Kelvin. Ein sehr wichtiges Merkmal zur Berücksichtigung bei der Auswahl einer LED-Lampe ist der Farbwiedergabeindex (CRI). Er beschreibt, wie genau das Licht einer Lampe Farben von verschiedenen Objekten reproduziert, verglichen mit einer idealen oder natürlichen Lichtquelle. Eine Wolfram-Halogenlampe hat einen…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch