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Zu guter Letzt Die deutsche Bauhaus-Epoche ist bekannt für seinen schlichte, geradlinige, einfache Designstil und ist nach wie vor weltweit im Produktdesign und in der Architektur gegenwärtig. Den Stil darf jeder benutzen, aber wer unter der Bezeichnung „Bauhaus“ ein Produkt verkaufen will, der bekommt in Deutschland schnell große Schwierigkeiten, und zwar mit der Baumarktkette gleichen Namens. So auch jüngst ein kleines, von Studenten gegründetes Textilunternehmen. Die Studenten wollten Taschen verkaufen mit der ironischen Aufschrift „My Bauhaus is better than yours“, auf Deutsch also „Mein Bauhaus ist besser als Deins“, und gemeint war natürlich die Stilrichtung, nicht der Baumarkt. Doch der Baumarktbetreiber hat sofort eine Abmahnung geschickt, eine Klage drohte, die Studenten mussten ihre Taschen wieder vom Markt nehmen, denn der Baumarktbetreiber hatte sich 1960 die Markenrechte an dem Begriff zu großen Teilen gesichert. Darunter leiden auch so klangvolle Einrichtungen wie das Bauhaus-Archiv, Berlin, die Bauhaus-Stiftung aus Dessau oder das Weimarer Bauhaus-Museum. Die Institutionen wollen jetzt das Gespräch mit dem Baumarktbetreiber suchen, um so etwas wie eine „kultivierte Koexistenz“ zu erreichen. Download: Zu guter Letzt (PDF-Datei)
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