Gartencenter
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Starkl betreibt fünf Gartencenter in Österreich.
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Investitionsgüter - Starkl

Pflanzen- und Datenpflege

Der österreichische Gartencenterbetreiber Gärtner Starkl hat seine heterogene IT-Infrastruktur reorganisiert und gleichzeitig eine Kundenkarte eingeführt.
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Fast 15 Jahre lang tat der Kundenstempelpass gute Dienste, seit 2014 geht das österreichische Traditionsunternehmen Gärtner Starkl modernere Wege in Sachen Kundenbindung: Für seine fünf Gartencenter hat Starkl eine Kundenkarte eingeführt. Das Fazit: Mehr Transparenz und reibungslose Abläufe. Möglich gemacht hat es eine individuelle Filemaker-Lösung, großteils unter iOS auf dem iPad."Um im heutigen Markt erfolgreich zu bleiben, ist eine gut durchdachte, funktionierende Kundendatenbank das A und O. Die Pflege unserer Kundenbeziehungen bedarf derselben sorgfältigen Pflege wie die unserer Pflanzen", gibt Ulrike Starkl, Mitglied der Geschäftsleitung Starkl Wien und zuständig für die EDV, zu bedenken.
Das Familienunternehmen wird in vierter Generation geführt. Seit mehr als 100 Jahren produziert es auf mehr als 160 ha Sträucher, Stauden und Gehölze. Mittlerweile ist es auf rund 400 Mitarbeiter in Wien, Pottendorf, Vösendorf, Frauenhofen und Aschbach angewachsen.
Eine zentrale Kunden- und Kundenkartendatenbank war überfällig. Deshalb hat das Unternehmen 2013 den Filemaker-Entwickler Karo Productions mit der Entwicklung und Implementierung eines solchen Systems beauftragt.
"Eine der wesentlichen Herausforderungen dieses Projektes war die Tatsache, dass die fünf Filialen kein einheitliches Warenwirtschaftssystem einsetzen und unterschiedliche IT-Strukturen aufweisen", erinnert sich Karo-Inhaber Robert Kaiser. Am zentralen Server werden jetzt alle Kundendaten in einer Filemaker-Pro-Datenbank gepflegt, Adressen für Mailings selektiert, Umsätze ausgewertet und die Treueboni berechnet. Die Auswertungen sind mit wenigen Klicks erstellt und in Tabellen- und Diagrammgrafiken visualisiert.
"Dieser zentrale Datenpool ist für uns bereits jetzt unverzichtbar", urteilt Ulrike Starkl. "Innerhalb kürzester Zeit erhalten wir so den Überblick über die Umsätze an den verschiedenen Standorten, können Analysen bezüglich des Kundenstammes erstellen und darauf aufbauend entsprechende Marketingaktionen entwickeln."
An den Kassen kommen dafür iPad mini mit Filemaker Go zum Einsatz. Auf den rund 20 iPads ist die Datenbanklösung Starkl-Scanner installiert. Via Barcodescan oder manuell per Tastatur werden hier die Karten der Kunden erfasst und deren Umsätze und Treuepunkte gutgeschrieben. Die iPads sind nicht permanent mit dem Server verbunden, sondern als Offline-Clients konzipiert. "Direkte Online-Verifizierungen hätten Zeitverlust bedeutet", erklärt Robert Kaiser. Die Umsatzdaten werden bei…
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