Bauhaus, Groningen
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Bauhaus ist jetzt mit seinem Standort in Groningen auch in den Niederlanden präsent.
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Bauhaus

Premiere in den Niederlanden

Mit seiner Vorratshaltung, seiner Auswahl, seinen Produkten und seinen Preisen will Bauhaus den niederländischen Privatkunden und Handwerker für sich gewinnen. In Groningen eröffnete jetzt der erste Standort.
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„Wir akzeptieren einfach nicht, dass ein Anderer besser ist.“ Matthieu Moons wiederholt es immer wieder. Wie ein Mantra spricht der Direktor von Bauhaus Niederlande über den Ehrgeiz, das beste Baumarktunternehmen des Landes zu werden.
Mit 20.000 m², 140 Mitarbeitern und 120.000 Artikeln wirft der erste Bauhaus in den Niederlanden in jedem Fall gewichtige Fakten in die Waagschale. „Wir sind mit Abstand der größte internationale Wettbewerber auf dem niederländischen Markt. Mit etwas doppelt so viel Standorten wie die Nummer zwei.“ Umsätze nennt er zwar nicht, aber die Statistik des Dähne Verlags weist für Bauhaus für 2014 einen Gesamtumsatz von 5,8 Mrd. €. Diese Größe gebe dem Unternehmen eine starke Position im Einkauf, so Moons, auch wenn man in den Niederlanden etwa 50 Prozent des Sortiments auf lokale Kundenwünsche abgestimmt habe. „Diese Freiheit habe ich. So habe ich das Beste aus Deutschland, Schweden und anderen Bauhaus-Ländern übernommen und mit Elementen kombiniert, die wir hier für sinnvoll halten.“ Als Sohn eines Gartencenterbetreibers und mit seinen Erfahrungen von Hornbach Niederlande kennt Moons wie kein anderer den niederländischen Markt.
Dass Hornbach-Vorstandsmitglied Wolfgang Ketzler der niederländischen Zeitschrift MIX gegenüber sagte, dass Bauhaus sich mit seinem Konzept dem von Hornbach annähern würde, reizt Moons. Er sagt es nicht direkt, macht aber deutlich, dass Bauhaus in allen Bereichen einen Tick besser sein will. „Wir wollen das breiteste und tiefste Sortiment haben, die besten Produkte, den größten Lagerbestand und die besten Preise. Wir akzeptieren nicht, nur den zweitbesten Preis anbieten zu können. Nein, wir müssen den besten Preis haben.“ Eine Preisgarantie von zwölf Prozent soll diesem Anspruch beim Kunden Nachdruck verleihen. Trotz der niedrigen Preise will sich Bauhaus aber nicht per se im unteren Marktbereich bewegen. „Wir akzeptieren nichts anderes als das Beste. Wir verkaufen keinen billigen Schrott, keine billigen Artikel.“
Potenzial sieht Moons in den Niederlanden genug. „Fünfzehn bis zwanzig Märkte sind machbar. Schnellstmöglich streben wir eine landesweite Präsenz mit etwa zehn Standorten an.“ Wie schnell das sein wird, will er nicht sagen. Theoretisch kann Bauhaus innerhalb von drei Jahren einen neuen Baumarkt errichten; der Markt in Groningen benötigte fünf Jahre – vor allem aufgrund von Einwendungen von Wettbewerbern. Sich darüber beklagen möchte Moons aber nicht. „Wir müssen es nehmen, wie es ist. Das ist in den…
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