Hagebau Zentrale, Soltau
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Hier führt der Soltauer Weg auf alle Fälle vorbei: die Zentrale der Hagebau.
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Hagebau

Auf dem Soltauer Weg

Die Hagebau hat sich eine digitale Transformation verordnet, muss aber gleichzeitig jede Menge analoger Themen ab­arbeiten. Dafür hat sie eine Zukunftsinitiative gestartet und lädt die Gesellschafter zum großen Zukunftskonvent. Wohin geht die Reise?
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Wohin steuert die Hagebau? Die Frage beschäftigt derzeit nicht nur die Gesellschafter der Soltauer Baustoffhandels- und Baumarktkooperation, sondern weit darüber hinaus auch viele in der Baumarktbranche. Die Gesellschafterversammlung im Juni in Dresden hat jede Menge Fragen offen gelassen, und die nachfolgenden Meldungen, die die Branche aus Soltau erreichten, spiegelten ein Bild wider, auf dem sich viele Baustellen abzeichneten: der Abgang von Einzelhandelsgeschäftsführer Kai Kächelein, das Ende des mit der Otto Group betriebenen Joint Ventures Baumarkt direkt, der erneute Anlauf zum Verkauf der HEV-Märkte, der erwartete Ausstieg der CRH-Gruppe bei Bauking, dem größten Gesellschafterhaus der Hagebau.
Wohin die Hagebau steuert und wie sie das tut, damit beschäftigen sie sich im obersten Stockwerk des jüngsten Erweiterungsbaus der Hagebau-Zentrale in Soltau, im so genannten Staffelgeschoss. Hier wird vielleicht nicht entschieden, wohin es geht, aber hier wird vorgedacht und vorgearbeitet. Hier haben die 40 Frauen und Männer einer so genannten Zukunftsinitiative seit Juni 2018 ihre Arbeitsplätze. Der Name der Abteilung: Hagebau X.
"Erneuerungsprozess", "Veränderung", "strukturierte Weiterentwicklung", "DNA", "Kulturwandel", "Spirit" und immer wieder "agil" - solche Begriffe fallen, wenn Aufsichtsratschef Johannes Schuller und Jan Buck-Emden, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklären, was man auch sozusagen mit dem bloßen Auge erkennt: Das ist keine "normale" Abteilung einer Kooperationszentrale.
Es sieht aus, wie man sich ein Start-up vorstellt - die Klischees vom Tischkicker und Palettenmöbeln inklusive -, und genau so soll es auch wirken: als ein unkonventionelles Arbeitsumfeld, das inspirieren soll, das Zusammenarbeit und Vernetzung ins Zentrum stellt, das alles ohne Büros, sondern in einem offenen Raum mit nur durch Stellwände abgegrenzten Arbeitsbereichen der Teams. Dazu passt, dass der gemeinsame Ausbau des Geschosses das erste Gemeinschaftsprojekt der Zukunftsinitiative war.
Von den 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier oben stammen 35 "aus der Linie", also aus der bestehenden Hagebau-Organisation. Diese Stellen wurden nicht neu geschaffen; de facto "fehlen" diese Mitarbeiter in ihren Abteilungen. Fünf Vertreter kommen aus Gesellschafterhäusern. Geleitet wird Hagebau X von Bernd Seufert als Leiter Corporate Development.
Aus der Zentrale konnte sich jeder auf die Stellen im Staffelgeschoss bewerben. Es wurden keinesfalls nur IT-Experten gesucht…
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