Der Markt für Leuchten und Lampen ist weiter rückläufig, Wohnleuchten konnten zuletzt aber wieder leicht zulegen.
Der Markt für Leuchten und Lampen ist weiter rückläufig, Wohnleuchten konnten zuletzt aber wieder leicht zulegen.
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Leuchten und Lampen

Nur punktuell heller

Der Markt für Leuchten und Lampen steht weiter unter Druck, stellen IFH Köln und BBE-Handelsberatung fest. Doch es gibt auch Segmente, die wachsen: Wohnleuchten stabilisieren sich. 
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Der deutsche Markt für Leuchten und Lampen verzeichnet nach einem Umsatzrückgang von 0,6 Prozent im Jahr 2025 auf 4,956 Mrd. Euro bereits das dritte Verlustjahr in Folge. Damit liegt die Branche rund 1,1 Mrd. Euro unter ihrem Höchststand aus dem Jahr 2017.

Einen großen Einbruch hatte es 2023 gegeben: Da waren die Umsätze um 9,1 Prozent abgerauscht. Und im Folgejahr hat sich die Branche mit einem Minus von 6,1 Prozent weiter nach unten bewegt.

Für 2026 prognostizieren die Experten von IFH Köln und der BBE-Handelsberatung im Rahmen des neuen „Branchenbericht Leuchten & Lampen“ einen Umsatzrückgang von 1,9 Prozent auf 4,863 Mrd. Euro.

„Der Leuchten- und Lampenmarkt hat sich stabilisiert, aber keine Trendwende geschafft. Paradox: Die LED ist ein Erfolgsprodukt, das lange hält – und den nächsten Kauf verzögert. Wachstum entsteht durch Kaufanlässe: Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit und intelligente Steuerung. Die Branche muss Licht als Lösung verstehen – mit Beratung, Planung und Service“, erläutert Prof. Dr. Philipp Hoog, Partner bei der BBE-Handelsberatung.

Innerhalb des Gesamtmarktes entwickeln sich die Segmente unterschiedlich. Wohnleuchten zeigen erste Anzeichen einer Stabilisierung. Nach zwei herausfordernden Jahren stiegen die Umsätze 2025 um 2,1 Prozent und überschritten damit wieder die Marke von 1 Mrd. Euro. Technische Leuchten verzeichneten 2025 einen erneuten Umsatzrückgang von 2 Prozent und entfernten sich damit weiter von ihrem Höchststand aus dem Jahr 2022.

Nach dem Höhepunkt der LED-bedingten Austauschwelle im Jahr 2022 sinkt der Ersatzbedarf bei Lampen kontinuierlich. Seit 2016 sind die Umsätze um rund ein Drittel zurückgegangen. Für 2026 deuten die bisherigen Daten darauf hin, dass alle Teilmärkte Schwierigkeiten haben werden, ihr Vorjahresniveau zu halten, berichten die Marktbeobachter.

Während nahezu alle Vertriebskanäle seit 2022 Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, hat sich der Umsatz im Distanzhandel seit 2016 mehr als verdoppelt. Internetspezialisten waren zudem der einzige Vertriebskanal, der sowohl zwischen 2019 und 2023 als auch zwischen 2023 und 2025 Umsatzzuwächse erzielen konnte.

Auch der internationale Handel verdeutliche die zunehmende Bedeutung preisorientierter Anbieter, so die Forscher: Im Jahr 2024 importierte die Europäische Union elektrische Lampen und Leuchten im Wert von 7,6 Mrd. Euro aus China. Mit deutlichem Abstand folgte das Vereinigte Königreich mit Importen im Umfang von rund 0,5 Mrd. Euro.

„Viele Verbraucherinnen und…

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