Sie springt direkt ins Auge: die gelbe Banderole, die die neuen Verpackungen von Floragard ziert. Mit der IPM Essen als Startschuss löst das neue Design nun schrittweise die alten Beutel ab. Insgesamt ist die Gestaltung aufgeräumt gehalten, glänzende Floragard-Tulpen finden sich auf mattem Grund wieder. Neu gestaltete Icons zu den wichtigsten Eigenschaften sollen Kunden schnell zum passenden Produkt führen – das soll auch den Handel in der Beratung entlasten. Anders als bisher ist die Vorderseite künftig bei den meisten Erden einsprachig gehalten und an den jeweiligen Landesmarkt angepasst, auf der Rückseite finden sich praxisnahe Anwendungstipps. Zusätzlich setzt man auf Transparenz: Jedes Produkt, in dem Torf enthalten ist, trägt künftig die Zertifizierung „Responsibly Produced Peat“, kurz RPP. Apropos Torf: Hier hat Floragard einen Meilenstein erreicht – im Gesamtsortiment der in Deutschland vertriebenen Endverbrauchererden liegt die Torfquote mittlerweile konsequent unter 50 Prozent.

Neben dem Design gibt es noch eine weitere Neuerung bei den Verpackungen – zumindest bei der ebenfalls neuen Blumenerde. Die torfreduzierte Erde mit Vital-Ton, Trichoderma und Miscanthus-Mix gibt es neben einem neuen 18-Liter-Gebinde auch im für den E-Commerce optimierten Papiersack. Dieser ist innen mit einer dünnen Wachsschicht versiegelt und kann somit im Hausmüll entsorgt werden. Zudem kann das Versandlabel direkt am Sack angebracht werden, dieser muss dementsprechend nicht extra verpackt werden.
Nicht neu, aber weiterhin im Sortiment ist die vegane Bio-Linie des Unternehmens. Da das Thema vegan für eine wachsende Zielgruppe attraktiv ist, so Floragard, bleiben die acht Erden – abgestimmt auf unterschiedliche Verwendungen – weiter im Programm. Auch weitere einzelne Klassiker und die Grow-Linie bleiben unabhängig vom Relaunch eigenständig bestehen.
Reterra-Gruppe übernimmt Floragard-Werk
Die zu Remondis gehörende Reterra-Gruppe hat das Erden- und Kompostwerk Heinrich Strenge übernommen. Die bislang von Strenge gehaltenen Anteile an der Floragard-Gruppe gehen ebenfalls auf Reterra über. Die bisherigen Geschäftsführer Christian und Henning Strenge werden unverändert das Erdenwerk Strenge führen. Christian Strenge wird zudem weiterhin dem Aufsichtsrat von Floragard angehören. Die baltischen Aktivitäten der Familie Strenge sind davon ausgenommen und bleiben als Lieferwerke der Floragard in Familienhand.












