Der Euro und die Preise

18.12.2001

Jede sechste Änderung ist auf die neue Währung zurückzuführen, aber nichts Genaues weiß auch das Statistische Bundesamt nicht.

Der Anteil der euro-induzierten Preisänderungen hat sich in den letzten Monaten leicht auf 16,2 Prozent erhöht, meldet das Statistische Bundesamt. Das heißt, dass von Januar bis Oktober 2001 im Schnitt ungefähr jede sechste Preisänderung auf die Währungsumstellung zurückzuführen ist. Als euro-induziert gilt die Änderung von einem „attraktiven“ DM-Preis – gemeint sind Preise, die auf 0, 5, 8 oder 9 enden – auf einen attraktiven Euro-Preis. Das Statistische Bundesamt betont jedoch, dass eine generelle Aussage über den Einfluss der Euro-Einführung auf den gesamten Preisindex für die Lebenshltung nicht möglich ist, weil es nur ein geringer Teil des Gesamtindexes beobachten kann.
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