Die Häuslebauer sputen sich

06.06.2003

Auf Grund von „Vorzieheffekten“ lag die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Quartal weit über Vorjahresniveau – die Noch-nicht-Bauherren fürchten um die Eigenheimzulage

Wie schon zum Ende des vergangenen Jahres lag die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im ersten Quartal 2003 deutlich über dem Vorjahreswert. „Dieser Anstieg dürfte zu einem guten Teil auf Vorzieheffekte bei der Beantragung von Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser zurückzuführen sein, die auf Grund der politischen Diskussionen um die Kürzung der Eigenheimzulage in den letzten Monaten entstanden sind“, meint das Statistische Bundesamt dazu. Das Plus betrug in den ersten drei Monaten bei 79.600 genehmigten Neubauwohnungen 37,3 Prozent. Besonders hoch war die Steigerungsrate bei Einfamilien- (53,5 Prozent) und Zweifamilienhäusern (49,8 Prozent). Im Dezember 2002 hatten diese Werte im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als 70 Prozent erreicht.
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