Gartenarbeit ist beliebter geworden

„Freizeit muss nicht immer Geld kosten“, haben die Deutschen gelernt. Unter den zehn wichtigsten Freizeitbeschäftigungen hat die Selbstverwirklichung in Grün ihre Position verbessert

Gartenarbeit ist wichtiger geworden, Heimwerken gehört immer noch nicht dazu: So ließen sich die für die DIY- und Gartenbranche relevanten Ergebnisse des Freizeit-Monitors 2003 zusammenfassen, den das BAT Freizeit-Forschungsinstitut, Hamburg, jetzt herausgegeben hat. Lag Gartenarbeit vor zehn Jahren noch auf Platz neun der top ten unter den Freizeitbeschäftigungen der Deutschen, so ist das Werkeln im Grünen jetzt auf Rang sieben vorgerückt. Doch es gab schon goldenere grüne Zeiten, wenn sie auch einige Jahrzehnte zurückliegen: Im Jahr 1957 landete die Gartenarbeit in einer Allensbach-Umfrage auf dem zweiten Platz der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Und schon als vierthäufigste Antwort nannten die Deutschen Reparaturen und kleinere Arbeiten am Haus.
Insgesamt beobachtet das BAT-Institut derzeit einen Wandel im Freizeitverhalten. „Die Bundesbürger machen eine neue Erfahrung: Freizeit muss nicht immer Geld kosten“, wird Institutsleiter Prof. Dr. Horst W. Opaschowski zitiert. Denn die Konsumenten müssen auch in der Freizeit sparen und merken jetzt, sozusagen gezwungenermaßen: „Das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden kommt auch ohne teure Erlebnisprogramme oder kommerzielle Wellnessangebote aus.“
Ausführliche Berichte über die für die DIY- und Gartenbranche wichtigen Ergebnisse der Studie mit dem Titel „Was weniger kostet, gewinnt an Wert“ folgen im diy-Branchenmagazin und auf DIYonline.
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