Umsätze auf gleicher Fläche sinken weiter

10.03.2004

Branchenstatistik: Hornbach führt erstmals bei den Quadratmeterumsätzen

Die deutschen Baumarktbetreiber expandierten 2003 trotz harter Rabattschlachten und knapper Margen weiter. So betrieben die 30 Größten der Branche Ende 2003 insgesamt 3.443 Baumärkte, das sind 13 mehr als Ende 2002. Diese Zahlen veröffentlichte das diy Branchenmagazin in seiner März-Ausgabe in seinem jährlich erscheinenden Statistik-Supplement. Die Angaben beziehen sich auf sämtliche Baumärkte, die von deutschen Unternehmen in In- und Ausland betrieben werden.
Der Umsatz der 30 größten deutschen Do-it-yourself-Handelsunternehmen stieg 2003 um 900 Mio. € oder 3,8 Prozent auf insgesamt 23,3 Mrd. €. Da gleichzeitig ihre Gesamtverkaufsfläche um 4,1 Prozent (600.000 m²) auf 15,3 Mio. m² gewachsen ist, ergibt sich ein flächenbereinigtes Minus von 0,3 Prozent. Der Umsatz, der auf einem Quadratmeter Baumarktverkaufsfläche im Schnitt erzielt wird, lag im vergangenen Jahr mit 1.522 € auf fast dem gleichen Niveau wie im Jahr zuvor (1.523 €). Vor zehn Jahren waren das noch 1.979 €, also 457 € mehr. Den höchsten Quadratmeterumsatz hat 2003 erstmals Hornbach mit 2.039 €/m² erzielt und so die seit Jahren in dieser Kategorie führenden Wettbewerber Globus und Bauhaus abgelöst.
Im Ausland wurden Ende 2003 von deutschen Baumarktbetreibern insgesamt 409 Baumärkte betrieben. Das waren 34 mehr als vor Jahresfrist. Rund 40 Prozent (165) der deutschen Auslandsbaumärkte liegen in Österreich, auf den Plätzen folgen Polen (39) und Tschechien (38). Seit 1994 ist der Auslandsanteil sämtlicher Neueröffnungen von 1,4 Prozent auf inzwischen 37,6 Prozent gestiegen.
Das Umsatzranking der 30 größten Baumarktunternehmen sowie Angaben zur Flächenstatistik finden Sie in unserer Rubrik DIYplus/Marktdaten (s. u.: Weitere Beiträge zu diesem Thema).
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