Kooperationsmitglieder stehen besser da

12.05.2004

Eine Studie im Auftrag des ZGV weist Unternehmen in Verbundgruppen als die wirtschaftlich stabileren aus. Doch die Zentralen könnten ihre Mitglieder noch mehr in finanzwirtschaftlichen Angelegenheiten beraten

Mitglieder von Verbundgruppen sind im Durchschnitt wirtschaftlich stabiler als Unternehmen, die keiner Kooperation angehören. Das ist das Ergebnis einer Studie des Centrums für Angewandte Wirtschaftsforschung im Auftrag des Zentralverbandes gewerblicher Verbundgruppen (ZGV). Das Insolvenzrisiko sei bei kooperierenden Unternehmen geringer, betonte Prof. Dr. Theresia Theurl, die wissenschaftliche Leiterin der Studie, bei der Vorstellung der Ergebnisse. Die Forscher verglichen die Bonität anhand der Kriterien Branche, Mitarbeiterzahl, Region, Rechtsform sowie Zahlungs- und Kreditverhalten. Als ein wichtiger Grund für das bessere Abschneiden der Kooperationsmitglieder wurden die Kosten- und Wettbewerbvorteile durch den gemeinsamen Einkauf genannt. „Das Ergebnis könnte noch deutlicher sein, wenn die Zentralen ihre Mitglieder noch stärker im finanzwirtschaftlichen Bereich unterstützten“, riet Prof. Theurl den Verbundgruppen.
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