Prüfungen von Rauchmeldern gehen weiter

10.12.2004

VdS prüft rechtliche Schritte. Bauhaus gibt Entwarnung

Das VdS rechnet damit, dass die Prüfungen von Rauchmeldern, die als Proben aus verschiedenen Handelswegen gezogen wurden, noch bis Weihnachten andauern werden. Derzeit gebe es allerdings keine Hinweise auf weitere Märkte, in denen das gefälschte Produkt in die Regale gelangt sei, so das VdS weiter. Ob und gegebenenfalls welche rechtlichen Schritte das Institut wegen der Fälschung der Prüfsiegel einleiten werde, prüfe derzeit ein Markenrechtsanwalt.
Beim VdS geht man davon aus, dass das Produkt Rauchmelder schweren Schaden genommen hat. Deshalb soll versucht werden, durch verstärkte Marketingmaßnahmen beim Verbraucher wieder Vertrauen aufzubauen. Unter anderem soll der Rauchmelder in der Sendung „ARD Ratgeber Technik“ im Januar 2005 zum Thema gemacht werden.
Bauhaus gab heute bekannt, dass die in den Märkten des Mannheimer Filialisten vertriebenen Produkte nicht betroffen seien. „Im Gegensatz zu anderen Anbietern bezieht Bauhaus die Rauchmelder seit Jahren ausschließlich von zwei namhaften Firmen“, so ein Bauhaus-Sprecher. „Beide Lieferanten haben uns schriftlich versichert, dass die gelieferten Produkte ausschließlich vom Originalhersteller stammen und deren Funktionen sichergestellt sind.“ Neben der eigenen Qualitätskontrolle will Bauhaus aber zudem eine zusätzliche Prüfung und Bestätigung der Funktionsfähigkeit der Rauchmelder, die derzeit im Verkauf sind, durch ein unabhängiges Institut veranlassen, um den Verbrauchern hier eine zusätzliche Sicherheit zu geben.
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