Vermögend, aber nicht homogen

08.03.2006
Die Zielgruppe 50+ war Gegenstand eines Dialogforums auf der Practical World

Eine Podiumsdiskussion über den internationalen 50+ Markt hat die Reihe der Dialogforen auf dem International DIY Corner im Rahmen der Practical World abgeschlossen. Dabei wurde deutlich, wie differenziert diese Zielgruppe betrachtet und angesprochen werden muss, da die Homogenität, wie sie in jüngeren Gruppen anzutreffen sei, hier nicht vorliege. Oliver Schmitz von der GfK unterstrich die Bedeutung dieses Kundenpotenzials anhand statistischer Aussagen zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen der über 50-Jährigen; denn die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen hat im Schnitt weit mehr als doppelt so viel Vermögen wie die Bevölkerung unter 49 Jahre. Ursula Giest, bei der Rewe für Marketing und Markenauftritt der Toom-Märkte verantwortlich, berichtete davon, wie dieses Handelsunternehmen das Thema des Generationenmarketings mit Blick auf die gesamte Prozesskette von der Lieferantenbeziehung bis zum After Sales Prozess angeht. Hier spielt beispielsweise auch die Frage der Beratung eine Rolle. Als generationenübergreifendes Merkmal nannte sie den Wunsch der Verbraucher nach einer Reduktion von Komplexität sowie den Trend zu Wellness und Gesundheit. Wie sich die Zielgruppenansprache in den Medien widerspiegelt, führte Wolfgang Hofmeister-Dunkel vor Augen, Vorstand des neuen Spartensenders Mein Zuhause. Eher kritisch äußerten sich die Referenten wie auch die Zuschauer, die sich an der Diskussion beteiligten, über die Ansprache der Zielgruppe in den Baumärkten.
Kontakt zu den Referenten:
Ursula Giest: ursula.giest@rewe.de
Wolfgang Hofmeister-Dunkel: wolfgang.hofmeister@meinzuhause.tv
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