“Genau richtig”

07.02.2007

Praktiker will die flächendeckende Einführung des Easy-to-Shop-Konzeptes beschleunigen, denn die sechs Pilotmärkte haben mehr Kunden, mehr Umsatz und mehr Ertrag gebracht

Das im August 2006 mit sechs Pilotmärkten eingeführte Easy-to-Shop-Konzept von Praktiker hat sich nach Darstellung des Unternehmens bewährt. Die Umsätze in diesen Märkten sind von September bis Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent gestiegen. Rund ein Drittel des Mehrumsatzes führt das Unternehmen auf eine erhöhte Kundenfrequenz zurück, zwei Drittel auf einen höheren Durchschnittsbon. Daraus ergebe sich – auch in Verbindung mit einer Effizienzsteigerung in der Warenwirtschaft – eine markante Verbesserung der Ertragssituation dieser Märkte.
Daher soll die flächendeckende Einführung des Konzeptes jetzt ein halbes Jahr früher beginnen als geplant. Anfang März werden zwölf Märkte umgestellt, im Verlauf des Jahres 2007 sollen es 67 Standorte sein; ursprünglich waren nur 50 Märkte vorgesehen. Eine ähnliche Größenordnung an Umstellungen ist für 2008 und 2009 geplant. Ende des Jahrzehnts sollen dann mehr als 200 Praktiker-Filialen, also rund 80 Prozent der Niederlassungen, nach dem neuen Konzept geführt werden.
„Easy-to-Shop ist genau das Richtige für die Zukunft der Marke Praktiker“, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Werner dazu. Das Konzept ist darauf ausgerichtet, Kaufentscheidungen zu erleichtern und zu beschleunigen. Dazu wurde das Sortiment um 20 Prozent reduziert. Es setzt auf ein übersichtliches Ladenlayout, plausible Leitsysteme und eine weitgehend selbsterklärende Warenpräsentation.
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