Obi mit Umsatzrekord

11.10.2007
Unternehmensgruppe Tengelmann zog Bilanz; Jubiläumsjahr konnte nicht an gute Vorjahresentwicklung anknüpfen

Im 140. Jahr ihres Bestehens schloss die Unternehmensgruppe Tengelmann das Geschäftsjahr 2006/2007 mit einem Umsatz von 24,52 Mrd. € ab. Dies entspricht einer währungsbereinigten Umsatzsteigerung von 3,2 Prozent. "Für das Jubiläumsjahr unseres Familienunternehmens hätten wir uns dennoch insgesamt einen besseren Geschäftsverlauf gewünscht", so Karl-Erivan W. Haub Geschäftsführender Gesellschafter und CEO Europa der Unternehmensgruppe Tengelmann, auf der gestrigen Unternehmenspressekonferenz. In Europa ist die Unternehmensgruppe Tengelmann in 14 Ländern vertreten. Hier erzielte sie mit ihren Geschäftsfeldern Obi, KiK, Plus und Kaiser's Tengelmann einen Umsatz von 19,24 Mrd. €, was einer Steigerung von 4,9 Prozent entspricht. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen in Europa 117.349 Mitarbeiter in 7.650 Filialen. Das Tochterunternehmen Obi ist insgesamt mit 502 Märkten in zehn Ländern aktiv. 38.372 Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 5,78 Mrd. €, ein Plus von 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Obi habe, so Haub, von der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 profitiert, die im Dezember für einen deutlichen Umsatzzuwachs durch vorgezogene Umbau- und Renovierungsprojekte sorgte, sowie vom ungewöhnlich warmen Frühjahr 2007. Allerdings belasteten diese Effekte auch das laufende Geschäftsjahr. Die Fußball-Weltmeisterschaft, für die sich Obi als nationaler Förderer engagierte, habe den Bekanntheitsgrad des Unternehmens weiter gesteigert, hieß es auf der Pressekonferenz: Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Infratest kennen demnach 98 Prozent der Deutschen Obi. Der Markteintritt des Unternehmens in der Ukraine soll 2008 erfolgen. Nach dem Markteintritt in Kroatien im Sommer 2007 wäre es das zwölfte Land, in dem sich Obi engagiert.
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