Handel investiert in Qualität

19.06.2008
Elektrogeräte sind sicherer geworden, stellt das VDE-Institut anhand seiner Produktanalyse 2008 fest. Handel und Verbraucher haben auf negative Berichte reagiert

Die Sicherheit von elektrotechnischen Produkten hat sich verbessert und die Verbraucher werden besser geschützt. Diese Schlussfolgerung zieht das VDE-Institut aus seiner Produktanalyse 2008. „Im Gegensatz zum letzten Jahr hat sich die Sicherheit der elektrotechnischen Produkte verbessert“, heißt es in der Analyse. Insbesondere der Handel habe auf die Berichterstattung in den Medien über unsichere Produkte reagiert. Eine Reihe namhafter Handelsunternehmen habe Qualitätssicherungsmaßnahmen von der Fertigungsinspektion bis zur Versandkontrolle ergriffen. Außerdem sei der Handel „selektiver“ in seiner Produktauswahl. Die Verbraucher achten, so das Institut, zunehmend auf Prüfsiegel. Dem VDE-Zeichen vertrauen den Angaben zufolge 68 Prozent der Baumarktkunden als Sicherheitsprüfzeichen.
Die Hälfte der Erstprüfungen an elektrotechnischen Produkten, die das VDE-Institut jährlich in seinen Labors in Offenbach testet, bestehen die Prüfungen nicht weil sie nicht den normativen und gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Mängelliste 2008 führten erneut Produkte aus Asien an, heißt es weiter. Die Anzahl der Produkte mit Mängeln ist gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurden nur sieben und damit zehn Fälle weniger als 2007 mit schweren Mängeln erfasst; darunter befindet sich kein Produkt aus Deutschland. Die Zahl der deutschen Produkte mit Mängeln ist um zwölf Prozent gesunken.
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