Fliesenfabrik insolvent

23.06.2008
Streit mit Hausbank treibt die Boizenburger Fliesenfabrik in die Insolvenz

Die Boizenburger Fliesenfabrik hat beim zuständigen Amtsgericht in Schwerin Insolvenz angemeldet. Als Ursache nennt der Anwalt der Mehrheitseigentümerin der Fabrik, Jochen Hedderich, einen Streit mit der Hausbank DKB, die überraschend den Geldhahn zugedreht habe. Das aktuelle Finanzloch betrage lediglich 600.000 €. Die Auftragsbücher seien voll, so der Anwalt weiter, der Betrieb solle zunächst unverändert weitergehen. Die Boizenburger Fliesenfabrik, die unter anderem auch Baumärkte und Baustoffhandel beliefert, erzielte im vergangenen Jahr mit rund 250 Mitarbeitern einen Umsatz von 23 Mio. €. Mit der Begründung von Finanzierungsfehlern, so der Anwalt weiter, werde nun eine Rückzahlung durch die Hausbank von neun Mio. € gefordert.
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