„Der Verbraucher macht es sich schön“

05.11.2008
In der grünen Branche überwiegt der Optimismus, von der Finanz- und Wirtschaftskrise eher zu profitieren. Auf den europäischen Märkten verläuft die Entwicklung allerdings geteilt

Die grüne Branche ist zuversichtlich, dass sie von der Finanz- und Wirtschaftskrise eher profitiert. Diese Erwartung äußerten führende Branchenvertreter im Vorfeld der nächsten IPM, die Ende Januar 2009 in Essen ihre Pforten öffnet. So sagte Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZGV) und Vorsitzender des IPM-Beirats, in dieser Situation werde „der Verbraucher es sich in seinem Heim schön machen“, eben beispielsweise mit kleinen Anschaffungen wie Pflanzen und Blumen. Ähnlich optimistisch zeigten sich auch Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen, sowie Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, und Helmuth Prinz, Präsident des Fachverbandes Deutscher Floristen.
Diese Zuversicht ist allerdings nicht für alle Märkte in Europa berechtigt. So ist der Absatz von Blumen und Pflanzen in Großbritannien parallel zu den nachgebenden Immobilienpreisen stark gesunken, nimmt man die niederländischen Importlieferungen als Indikator, die um 16 Prozent zurückgegangen sind. Dagegen sind die Importe in die osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten und nach Russland in den zurückliegenden 20 Monaten um mehr als 20 Prozent gestiegen. Auf dem polnischen Markt gab es in den ersten acht Monaten 2008 einen Importzuwachs von mehr als 30 Prozent.
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