Optimistische Eurobaustoff

14.01.2009
Die Kooperation hat ihren Umsatz 2008 insgesamt leicht auf 3,77 Mrd. € erhöht. Im Einzelhandel gab es allerdings ein Minus. Im neuen Jahr wird unter anderem der Modernisierungsmarkt intensiver bearbeitet

Die Eurobaustoff hat das Jahr 2008 mit einem zentral abgerechneten Umsatz in Höhe von 3,77 Mrd. € abgeschlossen. Das entspricht einem Zuwachs von etwas mehr als einem halben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eingerechnet ist der positive Beitrag des Eurobaustoff-Engagements in Österreich über die Baustoff-Einkaufszentrale (BEZ).
Rund 3,28 Mrd. € oder 87 Prozent des Kooperationsumsatzes entfallen auf den Großhandel, der um 0,1 Prozent zugelegt hat. Dagegen hat der Einzelhandel ein Minus von 3,7 Prozent verzeichnet. Ulrich Wolf, Vorsitzender der Geschäftsführung, wertet dies jedoch im Vergleich zur gesamten Baumarktbranche als „eine sehr positive Zahl“.
Den gesamten Außenumsatz der Gesellschafter bezifferte Wolf in einem Pressegespräch auf der Bau mit rund 9,5 Mrd. €. Er verwies auf teilweise sehr uneinheitliche Geschäftsverläufe in den Gesellschafterhäusern als auch in den acht Regionen mit einer Bandbreite von plus zwei bis minus sieben Prozent. Die Zahl der Gesellschafter ist 2008 um 13 auf 478 gesunken; dabei handelt es sich in sieben Fällen um Übernahmen durch andere Gesellschafter. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Standorte, und zwar um elf auf 1.238. Die Aussichten für 2009 beurteilen sowohl die Kooperationsgeschäftsführung als auch Aufsichtsratsvorsitzender Harald Rieth betont optimistisch.
Neben der weiteren Forcierung des regionalen Einkaufs wird sich die Kooperation in diesem Jahr unter anderem schwerpunktmäßig mit dem Markt für Renovierung, Sanierung und Modernisierung beschäftigen, kündigte Geschäftsführer Ralf Kaspar Kemmerling an. Bis Mitte des Jahres soll ein modular aufgebautes und an der Praxis orientiertes Maßnahmenpaket zur Vertriebsunterstützung vorliegen. Ebenfalls bis Mitte des Jahres soll der Rechnungsdatenaustausch der Kooperation komplett auf elektronischem Weg abgewickelt werden, wie Geschäftsführer Jörg Hoffmann erläuterte.
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