Auf und Ab bei Fenstern

19.01.2009
Die Fensteranbieter blicken auf ein Jahr mit Steigerungen zurück. Ihr Ausblick auf 2009 ist jedoch weniger positiv

Der Absatz von Fenstern in Deutschland ist 2008 um 1,5 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 11,7 Mio. Fenstereinheiten verkauft. Für 2009 ist jedoch mit einem Rückgang der Nachfrage nach Fenstern und Türen von bis zu zwei Prozent zu rechnen. Das erwarten der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller, der Bundesverband Flachglas, der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie und der Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff.
Knapp 60 Prozent der produzierten Fenster gehen in die Renovierung des Gebäudebestands, etwas mehr als 40 Prozent in den Neubau. Dabei hat das Segment Nichtwohnbau um sieben Prozent zugelegt. Rund 340 Mio. Fenster in Deutschland werden als technisch veraltet eingestuft.
60 Prozent aller in Deutschland verkauften Fenster sind aus Kunststoff. Der Exportanteil bei Kunststoff-Fenstersystemen liegt bei 70 Prozent.
Auch der Absatz von Türschlössern, Türschließen und Türbeschlägen entwickelte sich den Angaben zufolge im Nichtwohnbau besser als bei Wohngebäuden. In Deutschland wurden 2008 rund 1,1 Mio. Außentüren und 6,25 Mio. Innentüren verkauft.
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