Opfer der Krise?

Die Reitz GmbH, Mutter von Düwi, muss in die Insolvenz, Betrieb wird fortgeführt

Die Muttergesellschaft der Düwi GmbH sowie der Beli GmbH, die Reitz GmbH, Bad Berneck, musste am Mittwoch Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Bayreuth stellen. Auf Grund der Verflechtungen sei davon auch die Düwi GmbH in Breckerfeld sowie die Beli GmbH betroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Düwi GmbH. Nicht betroffen seien die Auslandsgesellschaften der Düwi GmbH in Tschechien, Polen, Ungarn und Russland. Hauptgrund für die eingetretene Insolvenz seien massiv nach unten gegangene Umsätze, die dann dazu geführt hätten, dass nicht mehr ausreichend Liquidität zur Verfügung gestanden habe. Ein weiterer Grund seien die rückläufigen Margen der letzten Jahre und aufgelaufene Verluste in der Fachhandelsschiene der Unternehmensgruppe. Nicht zuletzt die weltwirtschaftliche Lage und die Bankenkrise hätten dann zu dieser Entwicklung geführt. Der Geschäftsbetrieb wird im Envernehmen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter fortgesetzt. Es wird angestrebt, den Geschäftsbetrieb im Zuge des eingeleiteten Insolvenzverfahrens neu zu strukturieren, mit dem Ziel, ihn dauerhaft zu erhalten.
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