Die Heimwerker werken weiter

09.07.2009
Viele von der Krise betroffenen Selbermacher wollen ihre DIY-Aktivitäten nicht einschränken. Insgesamt muss der Markt allerdings Umsatzeinbußen hinnehmen, so eine Studie des Instituts für Freizeitwirtschaft. Farben und Lacke schneiden am besten ab

Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise sind 32 Prozent der deutschen Heimwerker von Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder Vermögensverlusten betroffen. Dies ist ein Ergebnis der repräsentativen Erhebung des Instituts für Freizeitwirtschaft, München, vom März/April dieses Jahres. Hochgerechnet beklagen oder befürchten 4,8 Mio. Heimwerker Arbeitslosigkeit, weitere 3,6 Mio. Kurzarbeit, 1,2 Mio. haben bereits Vermögensverluste erlitten. Die große Mehrheit von 20,5 Mio. Heimwerkern ist jedoch nicht betroffen.
Die Reaktionen sind unterschiedlich: Während rund 60 Prozent der Kurzarbeiter ihre Heimwerkeraktivitäten und -ausgaben einschränken wollen, ist es bei den arbeitslosen Heimwerkern gerade mal die Hälfte. 40 Prozent halten dagegen ihre DIY-Aktivitäten 2009/2010 wie gewohnt aufrecht, zehn Prozent geben an, in nächster Zeit sogar deutlich mehr zu heimwerken als zuvor.
Wie die Münchner Marktforscher errechnet haben, wird der deutsche DIY-Markt infolge der Wirtschaftskrise insgesamt Umsatzeinbußen von knapp zwei Mrd. € hinnehmen müssen. Die größten Verwerfungen zeichnen sich für die DIY-Ausgaben im Neubaubereich ab, die geringsten im Instandhaltungsbereich. Entsprechend unterschiedlich sind die DIY-Warengruppen betroffen. Am besten schneidet die Nachfrage nach Farben und Lacken ab, am schlechtesten die nach Heizungen und Heizungsbedarf. Die Wirtschaftskrise führt dort zu Umsatzverlusten von über 20 Prozent.
Noch bis zum 31. Juli 2009 kann die Studie "Der DIY-Markt und die Wirtschaftskrise" zum ermäßigten Vorzugspreis von € 600,-- bezogen werden; danach kostet sie € 800,-- (zzgl. MwSt.). Auf Anforderung gibt es einen kostenlosen Info-Prospekt mit allen weiteren Einzelheiten. Kontaktadresse: Dähne Verlag GmbH, E-Mail: service@daehne.de.
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