Grüne Riesen prüfen Joint Venture

Landgard und Flora Holland Venlo wollen ihre Blumen- und Pflanzenversteigerungen an bislang drei Standorten künftig in Herongen zusammenlegen. Der Start ist für Sommer 2010 geplant. Es geht um ein Volumen von mehr als 300 Mio. €

Landgard und Flora Holland Venlo wollen ihre Versteigerungen zusammenlegen. Die beiden Absatzgenossenschaften für Blumen und Pflanzen haben eine Absichtserklärung zur Prüfung eines Joint Ventures unterzeichnet. Geplanter Sitz der gemeinsamen Versteigerung ist Herongen. Landgard würde ihre Versteigerungen in Herongen und Lüllingen einbringen, Flora Holland die Aktivitäten des Standortes Venlo. Das Ziel ist die Schaffung eines einzigen starken und international ausgerichteten Marktplatzes in der so genannten Euregio, geht aus einer Presseerklärung hervor. Man verspricht sich davon eine bessere Abstimmung von Angebot und Nachfrage, stabilere Preise und eine Verringerung der Kosten in der Produktions- und Handelskette. Die Kooperationspläne betreffen ausschließlich die Versteigerung über die Uhr. Der heutige Umsatz der Versteigerungsuhr an den drei Standorten liegt den Angaben zufolge bei mehr als 300 Mio. € pro Jahr.
Ein Joint Venture würde neben einer neuen Organisation auch Auswirkungen auf IT und Kommunikation, die Logistik, die Finanzen, die Gebäude und das Personal haben. Eine endgültige Entscheidung ist gegen Ende des Jahres geplant. Im Sommer 2010 soll die gemeinsame Versteigerung ihren Betrieb aufnehmen. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt des Kartellamtes.
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