Knauf geht zusammen mit den französischen Firmen Ritleng Revalorisations und HL Développement ein Joint Venture für Gipsrecycling in Frankreich ein. Diese Zusammenarbeit sichere einen langfristigen Zugang zu hochwertigem recyceltem Gips und liefere einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und zur Reduktion von CO2-Emissionen im Bausektor, schreibt das Unternehmen.
Das Joint Venture beteiligt sich an dem im Bau befindlichen Gipsrecycling-Werk in Auneuil (Oise, Frankreich). Die Inbetriebnahme ist für Ende der ersten Jahreshälfte 2026 geplant. Laut Ritleng Revalorisation wird die selbstentwickelte Anlage in Auneuil die größte ihrer Art in Europa. Dadurch kann die Ritleng-Gruppe fast ein Drittel des anfallenden französischen Gipsabfalls verarbeiten. Nach der Startphase wird der Standort Auneuil den Rohstoff unter anderem an das Knauf-Werk in Saint-Soupplets (Seine-et-Marne, Frankreich) liefern.
Die Partner bewerten eigenen Angaben zufolge bereits weitere Projekte, einschließlich möglicher weiterer Erweiterungen in Frankreich und weiterer Länder. Für Knauf ist es nicht das erste Joint Venture dieser Art. Zuletzt hatte das Unternehmen im Oktober den Bau einer Gipsrecyclinganlage in Bayern angekündigt.













