Glyphosat thematisiert

19.08.2011
Scotts Celaflor reagiert auf die Debatte über den Herbizid-Wirkstoff und will Hobbygärtner und Handel informieren

Der Hersteller biologisch-chemischer Gartenprodukte Scotts Celaflor hat noch einmal auf die Kritik an dem Herbizid-Wirkstoff Glyphosat reagiert und eine Pressemitteilung herausgegeben, mit der insbesondere Hobbygärtner und der Gartenhandel informiert werden sollen. Darin heißt es, dass sich aus allen nach anerkannten internationalen Standards durchgeführten Studien „bislang keinerlei Hinweise auf nachteilige Eigenschaften“ ergaben. Der Stoff werde von Mikroorganismen im Boden abgebaut und sei als umweltverträglich einzustufen. Das Unternehmen verweist unter anderem auf die deutsche Zulassungsbehörde für Pflanzenschutzmittel (BVL) und die in Europa für die Sicherheitsbewertung von Pflanzenschutzmitteln zuständige Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). „Nach derzeitigem Forschungsstand, beruhend auf umfangreichen Testserien, gibt es demnach keinerlei belastbare Hinweise auf erbgutverändernde und krebserregende Eigenschaften, negative Fortpflanzungseffekte und Geburtsfehler, die auf Glyphosat, sofern sachgemäß angewendet, zurückzuführen sind“, so der Text wörtlich. Glyphosat wird den Angaben zufolge seit mehr als 35 Jahren in der Landwirtschaft sowie im Haus- und Kleingartenbereich eingesetzt und ist in mehr als 100 Ländern registriert. Mit einem Anteil von zehn Prozent ist es der weltweit am häufigsten verwendete herbizide Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln, bei Scotts beispielsweise in dem Produkt Roundup.
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