Nonfood profitiert unterdurchschnittlich

20.02.2013
Die privaten Konsumausgaben werden 2013 um ein Prozent steigen, erwartet die GfK. Der Nonfood-Handel wird etwas weniger stark wachsen

Die Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland werden im Jahr 2013 real um 1,0 Prozent steigen. Diese Prognose stellt das Marktforschungsunternehmen GfK. Im vergangenen Jahr betrug die Steigerungsrate laut statistischem Bundesamt 0,8 Prozent. Dagegen waren die Konsumausgaben von 2000 bis 2010 im Schnitt real nur um 0,3 Prozent gewachsen. Von der Konsumlaune hat unter anderem der Baubereich profitiert. Die Zahl der Wohnungsbaufertigstellungen ist um 17 Prozent gestiegen, die Ausgaben für Renovierungen haben um sieben Prozent zugelegt. Während Immobilien boomen, verläuft die Entwicklung im Handel durchwachsen, hieß es heute auf einer Pressekonferenz der GfK. Im Nonfood-Handel ist der Umsatz um ein Prozent auf rund 150 Mrd. € gestiegen. Deutlicher Gewinner war der Online-Handel. Die GfK beziffert die Steigerungsrate auf 14 Prozent und das Umsatzvolumen auf 24 Mrd. € im Nonfood-Bereich. Für 2013 erwarten die Marktforscher eine leichte Abschwächung der Wachstumsrate im gesamten Nonfood-Handel auf 0,7 Prozent. Angesichts niedriger Zinsen und Befürchtungen um die Zukunft des Euro lägen bei den Verbrauchern werthaltige Anschaffungen im Trend.
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