Für steuerfreie Risikoausgleichsrückgabe

09.08.2013
Angesichts der schweren Hagel- und Unwetterschäden der letzten Zeit fordert der ZGV staatliche Unterstützungsmaßnahmen

Der ZVG fordert die Einführung einer steuerfreien Risikorücklage für Betriebe. Durch die extremen Witterungsverläufe der letzten beiden Jahre – Starkfröste, Sturm, Starkregen, Hochwasser, Hagel – sei es zu beträchtlichen Produktions- bzw. Absatzverlusten im deutschen Gartenbau gekommen. Diese Ereignisse seien dem unternehmerischen Einfluss entzogen und bedürften wegen ihrer Unvorhersehbarkeit einer ausreichenden finanziellen unternehmerischen Vorsorge, meint der ZGV. Der Verband fordert daher die Schaffung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage. Diese könne sich am pflanzenbezogenen Umsatz orientieren und eine Größenordnung von 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der letzten drei Jahre betragen. Zur Aktivierung der Umlage genüge ein außergewöhnlicher Schadensfall im Pflanzenbestand des Betriebes. Die Schädigung sei durch ein Gutachten eines öffentlich-vereidigten Sachverständigen festzustellen.
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