AMI-Schätzung 2013

Markt für Blumen und Pflanzen schrumpft um sechs Prozent

Der Verkauf vor allem von Gartenpflanzen hatte im vergangenen Jahr extrem unter dem Wetter zu leiden.
Der Verkauf vor allem von Gartenpflanzen hatte im vergangenen Jahr extrem unter dem Wetter zu leiden.
31.01.2014

Das Marktvolumen für Blumen und Pflanzen in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr um knapp sechs Prozent auf 8,2 Mrd. € (zu Einzelhandelspreisen) verringert. Diese Schätzung gibt die AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft) auf der Basis der bis Oktober 2013 verfügbaren Daten ab. Die Pro-Kopf-Ausgaben haben sich auf rund 101 € reduziert. Der private Verbrauch zeigte sich in allen Segmenten schwächer als im Vorjahr, und auch der nicht-private Bereich brachte keine Impulse, so die Marktanalyse.
Am stärksten getroffen hat es das Marktsegment der Gartenpflanzen. Es ist um acht Prozent auf ein Volumen von knapp 3,6 Mrd. € geschrumpft. Besonders negativ war dabei die Entwicklung bei Gehölzen mit minus zehn Prozent und bei Beet- und Balkonpflanzen mit minus sieben Prozent. Stauden kamen mit einem Minus von knapp drei Prozent relativ glimpflich davon.
Das Segment Zimmerpflanzen hat im Vorjahresvergleich knapp vier Prozent auf 1,7 Mrd. € verloren. Dabei hat die negative Entwicklung der blühenden Zimmerpflanzen den fast stabilen Markt der grünen Zimmerpflanzen überlagert.
Verglichen mit dem Vorjahr hat das Segment der Schnittblumen knapp vier Prozent auf 2,9 Mrd. € verloren. Das Minus ergab sich vor allem aus den geringeren Absatzmengen von Mono- und Mischsträußen im branchenfremden Handel.
Grund für die starken Rückgänge war das Wetter. So fand die Saison für Frühjahrsblüher und Beet- und Balkonware wegen des langen Winters und kalten Frühjahrs 2013 so gut wie nicht statt. Später führten die Hitzewelle, Starkregen und Hagel zu Kaufzurückhaltung bei Freilandpflanzen.
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