Rohstoffe

Klebstoffhersteller unter Druck

01.04.2014

Eine weltweite Verknappung bei dem wichtigsten Rohstoff zur Herstellung von wässrigen Dispersionsklebstoffen setzt die deutschen Klebstoffhersteller unter Druck. Das teilt der Industrieverband Klebstoffe (IVK), Düsseldorf, mit. Nach Einschätzungen von Experten fehlen zurzeit weltweit etwa eine Million Tonnen des Rohstoffs Vinylacetat-Monomer (VAM), weshalb die internationalen Chemiekonzerne die Preise deutlich angehoben haben. Hintergrund für die Verknappung des VAM seien Abschaltungen mehrerer Produktionsanlagen in Europa, USA und Asien zum Teil wegen Havarien oder Wartungsarbeiten. Allein in Europa fehlten rund 500.000 Tonnen VAM, so der IVK weiter.
Dieser Rohstoff wird in der Klebstoffindustrie, aber auch in anderen Industriebereichen wie Farben, Bau oder Textil eingesetzt. Er ist der wichtigste Baustein für alle Dispersionsklebstoffe, die beispielsweise in der Automobilindustrie, der Bauindustrie, der Holz- und Möbelindustrie, beim Herstellen von Papier- und Verpackungsmaterialien, aber auch in Handwerk, Heim und Hobby eingesetzt werden.
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