1,5 Prozent Plus

Die Möbelindustrie wächst stärker als erwartet

IMM 2015Bildunterschrift anzeigen
Auf der Möbelmesse IMM wurden die Trends der Branche vorgestellt.
23.01.2015

Die Umsätze der deutschen Möbelindustrie sind im Jahr 2014 um voraussichtlich rund 1,5 Prozent und damit stärker als erwartet gewachsen. Diese Einschätzung gibt der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) ab. Ein Teil des deutlichen Rückgangs von 2013 in Höhe von 3,7 Prozent konnte damit wieder aufgeholt werden, so der Verband. Für 2015 wird ein Wachstum zwischen einem und zwei Prozent erwartet.
Exakte Zahlen aus 2014 liegen für die Monate Januar bis Oktober vor. In dieser Zeit hat die Branche ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent gesteigert. Diese Steigerungsrate hat auch die Küchenmöbelindustrie erreicht. Die Büro- und Ladenmöbler verloren 2,1 Prozent, wohingegen die Wohnmöbelhersteller um 3,7 Prozent zugelegt haben. Die Polstermöbelindustrie hat ihren Absatz um 2,8 Prozent gesteigert, die Matratzenhersteller um 8,5 Prozent (Vorjahreswert: -12,9 Prozent).
Die Exporte haben bis Oktober um 2,0 Prozent zugelegt. Hohe Steigerungsraten wurden in Großbritannien (+5,8 Prozent), in der Schweiz (+3,2 Prozent), in Polen (+16,0 Prozent) und in den USA (+12,5 Prozent) erzielt. Verluste gab es in Frankreich (-5,8 Prozent), Österreich (-0,8 Prozent) und den Niederlanden (-1,0 Prozent).
Spürbar gestiegen sind die Importe mit 8,9 Prozent bis Oktober 2014, insbesondere die Einfuhren aus Polen (+7,7 Prozent), China (+13,0 Prozent) und aus Tschechien (+43,3 Prozent).
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