Gartenverbände

IVG und ZVG kooperieren zum Thema Torf

Dr. Hans Joachim Brinkjans (ZVG), Hartmut Weimann (ZVG), Stephan Patzer (IVG), Johannes Welsch (IVG)Bildunterschrift anzeigen
Der stellvertretende Generalsekretär und Umweltreferent des ZVG, Dr. Hans Joachim Brinkjans, und ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann vereinbarten mit dem stellvertretenden IVG-Vorsitzenden Stephan Patzer und IVG-Geschäftsführer Johannes Welsch (von links) ein gemeinsames Vorgehen beim Thema Torf.
06.02.2015

Der Industrieverband Garten (IVG) und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) haben ein gemeinsames Vorgehen in der Diskussion um den Rohstoff Torf vereinbart. Erst kürzlich hatte sich der ZVG eindeutig zu Torf als wichtigem Rohstoff in Kultursubstraten positioniert, um dem modernen Erwerbsgartenbau ein Höchstmaß an Kultursicherheit zu ermöglichen. Alternative Ausgangsstoffe wie Holzhackschnitzel, Kompost oder Rinde, die geeignet sein können, Torf in größeren Anteilen zu ersetzen, sind bis dato am Markt nicht ausreichend verfügbar, stellen die beiden Verbände fest. Insgesamt geht es um ein Volumen von 7,3 Mio. m³.
Außerdem betonen die Verbände, dass bereits seit vielen Jahrzehnten der Torfabbau nur auf bereits degenerierten Moorflächen betrieben wird, so dass keine lebenden Moore zerstört werden. Beide Verbände sehen ihre Verpflichtung in der Zusammenarbeit darin, Politik und weitere Interessengruppen über Hintergründe aufzuklären und parallel die Verfügbarkeit geeigneter Ausgangsstoffe zu erhöhen.
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