Hausautomation

Ferngesteuerter Komfort

03.03.2015

Das Garagentor mit der Fernbedienung zu öffnen ist eine der einfacheren Funktionen der Hausautomation. Ausgefeilter und komplexer sind Anlagen, die über das Internet gesteuert werden - zum Beispiel das Regulieren der Heizung oder die Überwachung der Alarmanlage. Diese und andere Funktionen sind im Kommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Reichelt Elektronik. Die Mehrheit - 55 Prozent - der Deutschen kennt den Begriff. Die Zahl der aktiven Nutzer ist jedoch geringer: Sie liegt bei 18 Prozent. Aber von den Nichtnutzern spielen rund 80 Prozent mit dem Gedanken oder sind fest entschlossen, Hausautomation zu nutzen.  39 Prozent der Befragten verstehen unter Hausautomation alle automatisierten und ferngesteuerten Funktionen im Haushalt, 13 Prozent schränken die Anwendungsbereiche auf Heizung und Licht ein, und drei Prozent auf Alarmanlage und Überwachungskamera. Der Kenntnisstand ist in allen Altersgruppen nahezu gleich, allerdings bei Männern höher als bei Frauen.Aktiv genutzt wird Hausautomation derzeit von einer Minderheit: zwölf Prozent steuern darüber Heizung, Licht, Rollläden und Garagentore, sechs Prozent Alarmanlagen und Überwachungskameras, und ein Prozent verwendet sie für sonstige Funktionen. Für die Zukunft ist das Interesse deutlich ausgeprägter. Die 81 Prozent, die bislang keine Hausautomation nutzen, wollen das zum überwiegenden Teil ändern: 28 Prozent auf jeden Fall, 52 Prozent ziehen es in Betracht. Nur 20 Prozent schließen eine Nutzung derzeit noch komplett aus. Die Akzeptanz ist bei Männern und Jüngeren höher.Zieht man aktive und voraussichtliche Nutzer zusammen, sind es 84 Prozent der Befragten, für die das Thema eine große Bedeutung hat.28 Prozent der Befragten trauen sich zu, fertige Komponenten selbst zu installieren. Weitere 14 Prozent würden sogar eigene Anlagen konzipieren und installieren. 58 Prozent würde das dem Fachmann überlassen.
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