3M-Umfrage

Frauen sind beim Heimwerken noch unvorsichtiger als Männer

Frauen schützen sich beim Arbeiten im Haus oder im Garten noch weniger als Männer.
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Frauen schützen sich beim Arbeiten im Haus oder im Garten noch weniger als Männer.
07.05.2015

Die Deutschen achten beim Heimwerken zu wenig auf ihre Sicherheit. Dies ergab eine repräsentative TNS Infratest-Umfrage im Auftrag von 3M. Nur 10,1 Prozent der Befragten gaben an, dass sie beim Heimwerken beispielsweise immer eine Schutzbrille oder eine Atemschutzmaske tragen. Mehr als 40 Prozent verzichten beim Bohren, Sägen oder Schleifen völlig auf Arbeitsschutzutensilien.
Die restlichen 46,4 Prozent schützen sich zumindest gelegentlich bei privaten Handwerksarbeiten. Vor allem die ältere Generation ist jedoch oft nachlässig, was die persönliche Sicherheit beim Heimwerken angeht: Nur 4,9 Prozent der älteren Hobbyhandwerker tragen immer Schutzkleidung, und fast die Hälfte der über 55-jährigen hat noch nie eine Schutzausrüstung angelegt.
Was die Marktforscher überrascht hat: Frauen sind noch unvorsichtiger als Männer: Fast die Hälfte der Frauen, die schon einmal Handwerksarbeiten ausgeführt haben, hat noch nie Arbeitsschutzutensilien verwendet. Nur 7,2 Prozent der heimwerkenden Frauen schützen sich bei jeder Gelegenheit, die restlichen 45,7 Prozent manchmal.
Im gesamtdeutschen Vergleich achten Heimwerker in Sachsen und Thüringen am wenigsten auf ihre Sicherheit. Gerade einmal vier Prozent der Bastler ziehen hier bei jeder Heimarbeit Schutzkleidung an.
Am häufigsten eingesetzt werden daheim Schutzbrillen. Die aktuelle Umfrage von 3M zeigt: 45,4 Prozent der deutschen Heimwerker haben schon einmal eine Schutzbrille getragen. Mit etwas Abstand folgen: Atemschutzmaske (29,9 Prozent), Gehörschutz (26,5 Prozent) und Schutzanzug (17,2 Prozent). Gerade einmal 12,2 Prozent der Hobbyhandwerker schützen ihren Kopf mit einem Helm, und nur 7,2 Prozent haben schon einmal eine Schweißmaske benutzt.
So ist’s richtig: 3M, der Auftraggeber der Studie, bietet eine große Bandbreite an Arbeitsschutzprodukten.
So ist’s richtig: 3M, der Auftraggeber der Studie, bietet eine große Bandbreite an Arbeitsschutzprodukten.
Am häufigsten werden Schutzbrillen getragen.
Am häufigsten werden Schutzbrillen getragen.
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