ECC-Studie

Kunden schätzen Multi-Channel-Händler mehr als Pure Player

Multi-Channel-Händler bekommen bei allen abgefragten Kriterien bessere Noten als Pure Player und der stationäre Handel.Bildunterschrift anzeigen
Multi-Channel-Händler bekommen bei allen abgefragten Kriterien bessere Noten als Pure Player und der stationäre Handel.
01.10.2015

Cross-Channel-Handel ist die einzige Zukunft für große Handelsunternehmen. Schon heute werden Multi-Channel-Händler von den deutschen Konsumenten durchweg positiver wahrgenommen als rein stationäre Händler und Online-Pure-Player. Das zeigt die Cross-Channel-Studie von ECC Köln und Hybris Software "Cross-Chanel im Umbruch - Das Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten Vol. 7".
Die Deutschen halten Händler, die beide Kanäle bedienen, für innovativer, kundenfreundlicher, spannender und sympathischer. Stationäre Händler gelten zwar im Vergleich zu Online-Pure-Playern als altmodisch, punkten dafür jedoch mit Seriosität und Vertrauen. Pure Player gelten vor allem als innovativ. "Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass es schlichtweg keine Alternative zu Cross-Channel gibt", interpretiert Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am ECC Köln, die Ergebnisse der Studie. "Die Kanaldenke war gestern, und die Zukunft gehört den Händlern, die ihre Kanäle optimal miteinander verzahnen - sowohl in der Kommunikation zum Kunden als auch im Vertrieb."

Print weiterhin Impulsgeber


Dem Informationsprozess kommt im Cross-Channel-Zeitalter eine besondere Bedeutung zu und ähnelt sich in den verschiedenen Kanälen stark. Preisinformationen stehen an erster Stelle. Insbesondere bei der Online-Informationssuche steht der Preisvergleich im Vordergrund, während stationär die Information zu Produkteigenschaften eine wichtige Rolle spielt.
Einzig bei Katalogen schafft es das Thema Inspiration und Anregung unter die Top drei Informationsgründe: Knapp 29 Prozent der Online-Shopper, die sich vor dem Kauf in Katalogen informiert haben, holten sich hierüber Anregungen. Printmedien, so die Autoren der Studie, sind also weiterhin wichtige Impulsgeber für die digitale Handelswelt. Dies ist insbesondere für die Markenbildung relevant - Kaufanreize müssen auch außerhalb des etablierten Vertriebssystems gesetzt werden.
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