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Die meisten Märkte für Konsumgüter sind 2015 gewachsen

Das Märkte-Ranking von IFH und BBE analysiert 54 Konsumgütermärkte.Bildunterschrift anzeigen
Das Märkte-Ranking von IFH und BBE analysiert 54 Konsumgütermärkte.
15.03.2016

Der Großteil der Konsumgütermärkte hat das Jahr 2015 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Dazu gehören auch die meisten Baumarkt-relevanten Kategorien. Das zeigt das Märkte-Ranking, mit dem das IFH Köln und die BBE Handelsberatung die Umsatzentwicklung von 54 Konsumgütermärkten auf Basis von Hochrechnungen analysieren.
Elektro-Installationsmaterial beispielsweise hat gegenüber 2014 ein Plus von 3,6 Prozent erzielt, der Markt für Gartenbedarf und Gartenhartware ist um 2,9 Prozent gewachsen, Eisenwaren und Beschläge legen um 2,8 Prozent zu.Insgesamt haben 44 Konsumgütermärkte zumindest ein leichtes Plus verzeichnet. Das gesamte Volumen der 54 analysierten Märkte beträgt 590 Mrd. €. Davon entfallen 443 Mrd. € auf den B2C-Bereich, die restlichen 147 Mrd. € haben ihren Umsatzschwerpunkt im B2B-Sektor.
Das Ranking zeigt, dass der private Konsum boomt: Alle B2C-Märkte haben im Schnitt um fast 1,8 Prozent zugelegt. Der gesamte Privatkonsum ist 2015 sogar um 2,5 Prozent gestiegen. Dabei haben die Konsumenten für Dienstleistungen glatt drei Prozent mehr ausgegeben. Für alle restlichen Konsumgüter blieb entsprechend weniger übrig - zum Leidwesen des Einzelhandels. Eher schwach hat sich dagegen der B2B-Sektor entwickelt. Hier ist über alle B2B-Märkte hinweg ein Minus von 1,8 Prozent aufgelaufen.
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