Deutscher Einzelhandel

Der LEH dominiert, Baumärkte/Einrichter auf Platz zwei

Der LEH dominiert, doch Baumärkte und Einrichter liegen auf dem zweiten Umsatzplatz, so eine aktuelle IFH-Studie.Bildunterschrift anzeigen
Der LEH dominiert, doch Baumärkte und Einrichter liegen auf dem zweiten Umsatzplatz, so eine aktuelle IFH-Studie.
10.10.2016

Der Gesamtumsatz der Top 1.000 Vertriebslinien im stationären Einzelhandel in Deutschland liegt bei fast 300 Mrd. €, so die Studie "Stationärer Einzelhandel Deutschland 2016" der EHI Retail Institute GmbH. Ein direkter Vergleich mit dem Gesamtumsatz der Studie aus dem Jahr 2014 kann wegen der Aufnahme von Tankstellenshops und selbständigen Lebensmittelkaufleuten nicht herangezogen werden. In den Top 10 findet man dieselben Vertriebslinien wie vor zwei Jahren, diese Handelsformate erwirtschaften insgesamt knapp 132 Mrd. €, das entspricht 44 Prozent der Umsatzerlöse aller Teilnehmer der Untersuchung.
Es ist nicht verwunderlich, dass der stationäre Einzelhandel weiterhin vom Lebensmitteleinzelhandel dominiert wird. Neun der zehn umsatzstärksten Vertriebslinien stammen aus dieser Branche. Einziger Nonfood-Anbieter in den Top 10 ist wieder der Elektronik-Händler Media Markt auf Platz 10.
Die Handelskonzerne Edeka und Rewe führen die meisten Vertriebslinien im stationären Einzelhandel. Inklusive Bäckereifilialisten und Getränkemärkten betreibt die Edeka-Gruppe 19 stationäre Vertriebslinien und liegt damit vor dem Wettbewerber Rewe (13 Vertriebslinien).
Der stationäre Einzelhandel ist nach wie vor die tragende Säule des deutschen Einzelhandels. Auch wenn Online- und Versandhandel zunehmend an Marktanteilen gewinnen, ist der Einzelhandel dennoch weiterhin durch den stationären Vertrieb geprägt. Der zweitgrößte und aus den Medien bekannte Online-Händler Zalando ist mit dem Umsatz von einer Mrd. € auf dem Niveau von Platz 50.
Etwa ein Drittel des Einzelhandelsumsatzes wird im Lebensmittelhandel erwirtschaftet. Betrachtet man die Umsatzanteile der 1.000 umsatzstärksten Vertriebslinien des stationären Einzelhandels, wird deutlich, wie konzentriert der Lebensmitteleinzelhandel ist. Auf ihn entfallen fast 56 Prozent der Umsatzerlöse der Top 1.000, gefolgt vom Bereich "DIY und Einrichten" mit 14,5 Prozent.
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