Außer der Marke Praktiker und der bekannten blau-gelben Farbgebung ist dabei von der ehemaligen Baumarktkette nichts geblieben. Stattdessen "gehen die Praktiker-Neugründer mit der Zeit und setzen voll auf online", wie es in der offiziellen Pressemitteilung heißt. Aktuell sollen 60.000 Produkte gelistet sein, die mittels 6.000 Filteroptionen verglichen und anschließend auf der jeweiligen Seite der Online-Shops von u. a. Amazon.de, Hagebau.de oder Hellweg.de bestellt werden können. Wie die Köpfe hinter praktiker.de schreiben, sei dies jedoch nur eine Vorstufe. "Noch in diesem Jahr wird unter praktiker.de ein Online-Shop starten, der herkömmliche Baumärkte im Sortiment-Umfang deutlich übertreffen wird", sagt Mitgründer Dirk Oschmann.
Neben dem Preisvergleich will die Website kostenlose Anleitungen zum Selberbauen bieten sowie eine sich im Aufbau befindende Art monatlicher Reality-DIY-Show, bei der eine Community über Online-Umfragen abstimmen kann, welche Projekte von "Ivo dem Praktiker" umgesetzt werden sollen. "Welche Konzeption schließlich realisiert wird, entscheiden die Nutzer per Online-Abstimmung. Vom kleinen Marienkäferhotel über einen Sandkasten bis zur Erfüllung des Traumes vom Einfamilienhaus - alles kann dabei sein", heißt es dazu in der Pressemitteilung.
Die Wiederauferstehung von Praktiker als Marke geht auf die beiden Unternehmer Christoph Kilz und Dirk Oschmann zurück, die sich die Markenrechte gesichert haben. Beide sind erfahren im Aufbau von Online-Plattformen. So gründete Oschmann Portale wie Billigstrom.de, Raumduftshop.de und einen Homepage-Maker. Kilz hat ebenfalls schon eine ganze Reihe von Webseiten auf den Weg geschickt wie das Online-Wörterbuch Woxikon und Infoseiten wie Hochzeit.com oder Fliegen.com.







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