BEVH

Der interaktive Handel wächst im dritten Quartal um fast elf Prozent

21.10.2016

Der so genannte interaktive Handel, also der Online- und Versandhandel, verzeichnete von Juli bis September 2016 einen Umsatz von 13,7 Mrd. €. Das entspricht einem Plus von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der darin enthaltene E-Commerce-Umsatz beläuft sich auf 12,5 Mrd. € und hat um 10,6 Prozent zugelegt. Er hält nun einen Anteil von 91,4 Prozent am Branchengesamtumsatz des interaktiven Handels.
Die aktuellen Quartalszahlen zeigen erstmalig wieder ein Wachstum bei den klassischen Bestellwegen, wie beispielsweise über Callcenter oder die Bestellkarte im Katalog. Dies deutet auf eine veränderte, aber weiterhin wichtige Rolle des Katalogs hin, interpretiert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) die Zahlen. Mit digitalen Dienstleistungen wie Tickets oder Reisen setzte die Branche 3,8 Mrd. € (plus 20,6 Prozent) um.
Am stärksten profitiert vom Branchenwachstum der Möbelhandel mit einem Plus von 33,1 Prozent. Mit einem Umsatz von 960 Mio. € kommt die Warengruppe Möbel, Lampen und Dekoration erstmals auf den dritten Platz im Umsatzranking der Versandhandelsbranche. Der E-Commerce-Anteil in diesem Segment liegt bei 85 Prozent. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass insbesondere der Handel mit Möbeln, Lampen und Dekorationen noch vergleichsweise stark über die klassischen Bestellwege läuft.
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