Kriminalstatistik 2016

Sicherheitstechnik und Aufklärungsarbeit wirken

03.05.2017

Die jüngste Kriminalstatistik, die jüngst in Berlin vorgestellt wurde, zeigt auf den ersten Blick einen erfreulichen Trend: Die Zahl der registrierten Wohnungseinbrüche ist erstmals seit Jahren nicht angestiegen. Vielmehr verzeichneten die Statistiker einen Rückgang um 9,5 Prozent auf insgesamt 151.265 Fälle. Dabei entwendeten die Einbrecher Diebesgut im Wert von rund 392 Mio. €. Die Aufklärungsquote lag bei 16,9 Prozent (Jahr 2015: 15,2 Prozent). Trotz des Rückgangs ist die Fallzahl immer noch sehr hoch und bewegt sich auf dem Niveau des Jahres 2014.Im Zehn-Jahres-Rückblick liegt das Jahr 2016 allerdings weiterhin unter den "Top-3-Jahren" mit den meisten Wohnungseinbrüchen im Privatbereich. So lag die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2006 bei 106.107 Fällen.Das, heißt es in einer Pressemitteilung von Abus, bedeute, dass die Zahl Einbrüche im Zehn-Jahres-Vergleich um über 42 Prozent gestiegen ist, ein klares Zeichen, dass trotz des Rückgangs weiterhin eine hohe Gefahr von Einbrechern ausgehe und die Ausstattung mit Sicherheitstechnik das beste Gegenmittel darstelle. Diese Erkenntnis werde durch eine andere Perspektive auf den Zehn-Jahres-Vergleich gestützt. Der Blick auf die vollendeten Einbrüche zeige, so Abus: Lagen diese im Jahr 2006 noch bei rund 63 Prozent, konnten im Jahr 2016 nur rund 55,7 Prozent der Einbrüche auch erfolgreich abgeschlossen werden. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Sicherheitstechnik wirke, so Abus.
 
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