DIY vs. DIFM

Der Do-it-yourself-Anteil am Home Improvement steigt

Legen oder legen lassen, das ist hier die Frage: Die Deutschen legen wieder vermehrt selbst Hand an, geht aus dem European Home Improvement Monitor hervor.
Legen oder legen lassen, das ist hier die Frage: Die Deutschen legen wieder vermehrt selbst Hand an, geht aus dem European Home Improvement Monitor hervor.
15.02.2018

Die europäischen Verbraucher haben sich 2017 öfter fürs Selbermachen entschieden. Der Anteil an den Home-Improvement-Projekten, die als Do-it-yourself-Arbeit erledigt wurden, statt sie an einen Handwerker zu vergeben (Do-it-for-me), ist von 65 Prozent im Jahr 2016 auf 67 Prozent gestiegen. Am stärksten ist dieser Anteil in Deutschland (plus 8 Prozent), Belgien (plus 6 Prozent) und Spanien (plus 5 Prozent) gestiegen. Besonders hohe Zuwächse des DIFM-Anteils gab es dagegen in Dänemark (plus 5 Prozent), Italien (plus 4 Prozent) und Schweden (plus 3 Prozent). Die Zahlen stammen aus dem European Home Improvement Monitor der niederländischen USP Marketing Consultancy.
In den anderen fünf untersuchten Ländern - Frankreich, die Niederlande, Polen, Großbritannien und Österreich - ist das Verhältnis von DIY zu DIFM mehr oder weniger stabil geblieben. Wenn der DIY-Anteil gestiegen ist, dann könnte das daran liegen, dass Profi-Leistungen in den betroffenen Ländern teurer geworden sind, meinen die Marktforscher. Dass generell mehr DIY als DIFM praktiziert wird, liege möglicherweise daran, dass die Baby-Boomer-Generation noch weiß, wie man selbst Hand anlegt, und die Jüngeren sich oft keine Handwerker leisten können.
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