Umfrage auf Einkaufsstraßen

In den Innenstädten bleibt zu Weihnachten weniger Geld für Geschenke

Die Grafik fasst die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage von Bearing Point und IIHD zum Weihnachtseinkauf zusammen.Bildunterschrift anzeigen
Die Grafik fasst die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage von Bearing Point und IIHD zum Weihnachtseinkauf zusammen.

Deutsche Kunden kaufen ihre Weihnachtsgeschenke immer später und geben deutlich weniger Geld aus als noch 2018. Das ist das Ergebnis einer Konsumentenbefragung von Bearing Point und dem IIHD Institut auf den 20 meist frequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland. Während der Online-Handel boomt, hat der stationäre Handel weiter mit Einbußen zu kämpfen, sagen die Marktforscher.
Bereits seit 2015 lassen sich rückläufige Wachstumsraten im für den Einzelhandel so bedeutenden Weihnachtsgeschäft beobachten, heißt es in der Studie. Während die Wachstumsdynamik des Online-Handels weiterhin ungebrochen sei, verliere der stationäre Einzelhandel deutlich an Boden. Die Entwicklung der Passantenfrequenzen bestätige den zunehmenden Attraktivitätsverlust der Innenstädte sowie den Bedeutungsrückgang des Shoppings als Freizeitbeschäftigung. Lediglich in fünf der 20 Top-Standorte lässt sich ein Anstieg der Passantenzahlen gegenüber dem Vorjahr beobachten.
Auch die Entwicklung der geplanten Weihnachtsausgaben deutet auf ein schwaches Geschäft im Einzelhandel hin. So liegt das durchschnittliche Budget der Deutschen für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr bei 400 Euro - ein Rückgang von 240 Euro beziehungsweise 37,5 Prozent. München und Mannheim bilden im Städtevergleich die Schlusslichter. Hier liegt das Budget der Konsumenten knapp 200 Euro unterhalb des Durchschnitts. In Wiesbaden, Köln, Bonn und Heidelberg planen die Konsumenten etwa 100 Euro weniger als der Durchschnitt ein.
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