Abstandshalter, Zutrittsbeschränkungen, Beratung an Infotheke

Hornbach kündigt weitergehende Maßnahmen zum Infektionsschutz an

Hornbach kündigt weitergehende Maßnahmen zum Infektionsschutz an, darunter Abstandshalter, Zutrittsbeschränkungen und Beratungen nur noch an Infotheke.Bildunterschrift anzeigen
Hornbach kündigt weitergehende Maßnahmen zum Infektionsschutz an, darunter Abstandshalter, Zutrittsbeschränkungen und Beratungen nur noch an Infotheke.
18.03.2020

Im Zuge der Corona-Krise hat Hornbach angekündigt, dass Beratungsgespräche ab sofort nur noch an der Infotheke geführt werden, in einem Mindestabstand von zwei Metern. In der Kassenzone setzt  das Unternehmen auf mobile Abstandshalter und weist die Kunden auch mit Plakaten und Hinweisschildern nachdrücklich auf den Mindestabstand von zwei Metern hin. "Wir appellieren an unsere Kunden, diese Maßnahmen ernst zu nehmen - im eigenen Interesse, aber auch mit Blick auf die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen in den Märkten", erklärt Christa Theurer im Namen der Geschäftsführung der Hornbach Baumarkt AG in Deutschland. Die besondere Situation erfordere eine besondere Rücksichtnahme. "Unsere Marktmanager werden darüber hinaus allzu große Kundenströme durch Zutrittsbeschränkungen regulieren, falls dies erforderlich sein sollte", so Theurer weiter.
Laut eigener Aussage hat der Betreiber aus Bornheim bereits in der Vergangenheit in Eigeninitiative erste Maßnahmen in den 96 deutschen Bau- und Gartenmärkten zum besseren Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 in den Märkten umgesetzt, beispielsweise Reinigungsintervalle verkürzt, zusätzliche Desinfektionsspender aufgebaut, Kassenkräfte mit Handschuhen ausgestattet und die Kunden für die Einhaltung größer Abstände sensibilisiert. Veranstaltungen und Vorführungen sowie Mitarbeiterschulungen und -reisen jeglicher Art wurden abgesagt.
Die besonderen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen gehen laut Hornbach aus der am Montag veröffentlichten Leitlinie der Bundesregierung hervor.
Um Warteschlangen in den Märkten zu vermeiden oder zu entzerren, werden auch intensiv die Selbstbedienungskassen genutzt, die laut Hornbach bereits 2018 in nahezu sämtlichen Märkten eingeführt wurden. Scanner und Tastaturen in dieser Kassenzone würden regelmäßig desinfiziert. Kunden könnten sie auch mit Handschuhen bedienen.
Hornbach verweist außerdem auf die Möglichkeit, Waren online zu bestellen und nach Hause geliefert zu bekommen. Aufgrund der aktuell stark steigenden Zahl von Bestellungen kann es allerdings zu Lieferverzögerungen kommen, schreibt das Unternehmen. Engpässe seien nicht zu befürchten, die Warenversorgung steht.
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