Von Home Office zu Home Improvement

Verbraucher gehen wegen Corona mehr DIY-Projekte an

Ergebnisse aus der Mai-Befragung des European Home Improvement Monitor von USP Marketing Consultancy.Bildunterschrift anzeigen
Ergebnisse aus der Mai-Befragung des European Home Improvement Monitor von USP Marketing Consultancy.

Die Corona-Krise hat viele Verbraucher dazu veranlasst, mehr Zeit mit Home-Improvement-Projekten zu verbringen. Das hat jetzt auch die Mai-Befragung im Rahmen des European Home Improvement Monitor in elf Ländern bestätigt. Demnach haben 25 Prozent der Verbraucher in Europa angegeben, mehr an solchen Projekten zu arbeiten, während bei 14 Prozent das Gegenteil der Fall war - so dass unterm Strich ein Plus von 11 Prozent bleibt, wie USP Marketing Consultancy, das die Studie durchführt, vorrechnet.
Natürlich gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern - in dieser Frage umso mehr, als der Lockdown europaweit unterschiedlich hart ausgefallen ist. Beispiel Niederlande: Hier waren die Baumärkte zu keinem Zeitpunkt geschlossen, gleichzeitig wurden die Menschen aufgefordert, so weit wie möglich zu Hause zu arbeiten. Das hat dazu geführt, dass 32 Prozent der befragten Niederländer mehr Home-Improvement-Projekte angegangen sind und nur 8 Prozent weniger. Am anderen Ende der Skala findet sich Polen wieder, wo 18 Prozent mehr, aber 24 Prozent weniger Heimwerkertätigkeiten gemacht haben. Außerdem spielt das Alter eine Rolle, merkt USP an: Millenials scheinen am meisten solcher Projekte wegen der Corona-Krise zu realisieren.
Eine weitere Erkenntnis aus der Mai-Befragung: Auch wenn die Verbraucher deutlich mehr online geordert haben, gehen sie lieber in Baumärkten einkaufen - deutlich lieber als noch im April.
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